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nguͤtern, i
V. Von der Vorſehung.
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Hoͤchſter, traͤuft gedeihn und fruchtbarkeit; die ſaat geht auf und bluͤht und reift, und ſaͤttigt und erfreut. 4. Von dir geſegnet giebt
der baum, wenn einer ſchat⸗ i ten ſucht, ihm unter ſeinem zweige raum und auch frucht
„ erfriſchung
5. Wie froͤlich laͤchelt jede flur; es fließt ſich imer gleich der freude quell, und die natur iſt unerſchoͤpflich reich.
6. Wem ſtroͤmt ſie nicht, von dir erfullt, luſt und vergnuͤ⸗ gen zu? Wer iſt ſo gut, ſo treu, ſo mild, ſo vaͤterlich, wie du?
7. Herr, ohne dich ver⸗ giengen wir, und wir ver⸗ dientens auch; und dennoch leben wir in dir, beſeelt durch deinen hauch.
8. Nicht einer mangelt dei⸗
ner huld; wem ſtrahlet nicht dein licht? mit welcher lang⸗ muth und geduld verſchonſt du unſer nicht?
9. Ach betet, menſchen, betet an! erwaͤgts! und den⸗ ket nun: Was hat nicht Gott an uns gethan? Was will er nicht noch thun?
Mel. Ich komme vor dein
64. M Gott, zu dir, von
deinem throne hilf du mir;
mein heil kommt nur von dei⸗
ner macht, die dieſe welt hervorgebracht.
2. Getroſt, mein herz! dein V
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ein auge ſieht, o
treuer hirt ſchaft, daß dein fuß nicht gleiten wird; der dich behuͤtet, ſchlumert nicht, in finſterniß iſt er dein licht.
3. Kein uͤbel ſey dir fuͤrch⸗ terlich; denn Gottes rechte ſchuͤtzet dich: durch ſeine treue vaterhand wird, was dir ſchadet, abgewandt.
4. Sein ſchutz gewaͤhrt dir ſicherheit; ſein troſt fuͤllt dich mit freudigkeit. Er leitet dich auf ebner bahn, und nimt dich einſt mit ehren an.
s5. Herr! ſeane und behuͤte mich. Du biſt mein heil, ich hoff auf dich. Dein ſegen folg aus dieſer zeit mir bis in jene ewigkeit.
Mel. Gott Vater an erb. 6 Zott, deine weiſe
5. macht erhaͤlt die ganze lebenvpolle welt: und aller augen freuen ſich, und warten hoffnungsvoll auf dich, auf dich, der du ſie al⸗ le liebſt, und allen ihre ſpeiſe giebſt.
2. Du oͤfneſt deine hand, ſo fließt herab, was jedem noͤthig iſt; mit wohlgefallen
V ſaͤttigt ſie dein aufſehn, und
verſaͤumt ſie nie. Nie ſind geſchoͤpfe deiner hand dir unwerth oder unbekannt.
3. Auch mir gabſt du, mein Gott und Heil, noch taͤglich mein beſcheiden theil; gabſt mirs mit huld und freundlich⸗
keit, ſo lang ich bin, zu rechter zeit.


