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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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V. Von der Vorſehung.

du biſt, wo ich bin, bey mir mit allmacht, lieb und gnade. 7. Du rufſt die wolken in

das land, und ſtillſt den durſt

der erde, daß mit den gaben deiner hand der menſch ge⸗ ſegnet werde: du macheſt ha⸗ gel, thau und wind, die dei⸗ ner allmacht boten ſind, zu unſrer freude quellen.

8. Selbſt, wann von don⸗ nerſturm bedraͤut, erſchrockne laͤnder zittern, ſtroͤmt ſtaͤrkung ſegen, fruchtbarkeit aus nacht und ungewittern. Dan bricht

die ſonne neu hervor, und al⸗

les jauchzt zu dir empor, vor dem die wetter ſchweigen. o. Von dir kommt, was uns hier erfreut, du brunnquell aller gaben; dort wirſt du uns mit ſeligkeit in reichen ſtroͤ⸗ men laben. Wohl, wohl den menſchen, die ſchon hier ſich dir ergeben, und einſt dir in Chriſto freudig ſterben.

Mel. Zerzliebſter Jeſu

62 Jein reich, o Gott, iſt

4. herrlich; ewig waͤhren dein reich und deine macht, die wir verehren, und ewig wird von aller voͤlker zungen dein lob beſungen.

2. Der Herr bewahret alle, welche fallen; der Hoͤchſte hilft den unterdruckten allen, und eilt, mit heil die, die um heil ihn bitten, zu uͤberſchuͤtten.

3. Nach dir, Gott, ſchauen aller weſen blicke, daß deine

hand ſie vaͤterlich erquicke: de giebſt auch einem jeden ſeine peiſe„daß er dich preiſe.

4. Herr, du erhaͤlſt mit dei⸗ nem wohlgefallen, was lebt, thuſt deine hand auf, und giebſt allen, was ſie beduͤrfen keiner ſucht vergebens dich, quell des lebens.

5. Jn allen wegen Gottes ſtrahlet gnade, untadelhaft ſind alle ſeine pfade, und, was er thut, gereicht zu ſeinen preiſe, iſt gut und weiſe.

6. Der Herr iſt nahe denen, die ihn bitten, die ernſtlich ihn um ſeine huͤlfe bitten; er thut was die gerechten, die ihn eh⸗ ren, von ihm begehren

7. Der Herr behuͤtet alle, die ihn lieben; die aber, die ge⸗ walt und frevel uͤben, verfolgt er, daß er ſie zum fluche mache mit ſeiner rache.

8. Auf ewig will ich ſeinen namen loben; von allen men⸗ ſchen werde Gott erhoben! was lebet, muͤſſe, Herr, zual⸗ len zeiten dein lob verbreiten.

Mel. Lobt Sott ihr chri.

6 Noch immer wechſeln 3. ordentlich des jah⸗ res zeiten ab; fruͤh ſtroͤmt und ſpaͤt ergieſet ſich dein regen/ Gott, herab. hand, Jehovah Zebaoth! du

mit deinen guͤtern, Gott!

4

3. Von deinem himmel, Hoͤch⸗

tuns gethan

2. Du oͤffneſt deine milde lii

„ k ſegneſt, du erfüllſt das land ſnargenrict

7.

Häccker, räuft ged ftuchtbarkeit; die auf und bluͤßt undt ſittigt und erfreut 4. Von dirgeſeg der haum, wenn ein ten lucht, ihn unt zweige raum, er und auch feucht. 5. Weſſtilic li flur es fießt ſich im der ſteude gutll, natux iſt unerſchöyſt 6. Wem ſtrömt ſeni dit gfüll, lut und gen te Weriſtſogut ſo nild, ſovateriich, 7. Herr, ohned giengen wir, und; dientens auch; und

lebeg wir in dir,

durch deinen hauch. Ginenan e ter zuld; wem fraße dinlicht? mit welch nuth und geduld e winſer nicht?

„ Ach betet, me getean, erwigts u kitrun: Vas hat nic nict noch thun e al. Ichkonmeve

Ma auge

44„ Gott eenem thron nein ſei kanmtnur

die die Getraſ, mein her