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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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V. Von der Vorſehung.

then, und lauter guts gethan: daß deiner liebe thaten ich nicht gnug ruͤhmen kann. Hilf Vater, daß ich dort, verklaͤrt und ganz vollkommen, mit al⸗ len deinen frommen, dir dan⸗ ke fort und fort.

Mel. Wer nur den lieben

Fiprh„ du biſt, o 5 9 D Gott, verborgen! dein rath bleibt fuͤr uns wun⸗ derbar. Umſonſt ſind alle un⸗ ſre ſorgen; du ſorgteſt, eh die welt noch war, fuͤr unſer wohl ſchon vaͤterlich, dies ſey ge⸗ nug zum troſt fuͤr mich.

2. Dein weg iſt zwar in fin⸗ ſterniſſen vor unſern augen oft verſteckt: doch wann wir erſt den ausgang wiſſen, wird uns die urſach auch entdeckt, warum dein rath, der niemals fehlt, den uns ſo dunklen weg gewaͤhlt

3. Nie ſind die tiefen zu er⸗ gruͤnden von deiner weisheit, macht und guͤt, du kannſt viel tauſend wege finden, wo die vernunft nicht einen ſieht: aus finſterniß bringſt du das licht; du ſprichſt, o Gott, und es ge⸗ ſchicht

4. So weicht denn, aͤngſtli⸗ che gedanken! Gott kann weit mehr, als ihr verſteht. Bleib, ſeele! in der demuth ſchran⸗ ken; die demuth wird von Gott erhoͤht. Ja, Herr, du liebſt den, der dich liebt, und deiner fuͤhrung ſich ergiebt.

V preiſen ſeine ſtaͤrte.

5. Drum will ich mich dir uͤberlaſſen mit allem was ich

hab und bin; ich werfe, was

ich nicht kan faſſen, auf deine

macht und weisheit hin: der

ausgang zeigt doch immerdar, daß ſtets dein rath voll guͤte

war.

6. Gieb, daß dies mein ver⸗ trauen mehre in galuͤck und ungluͤck, freud und leid; ſchick alles, Herr, zu deiner ehre,

und meiner ſeelen ſeligkeit: ſo preis ich einſt vollkomen dich,

ſo freu ich dein auf ewig mich

mel. Warum ſollt ich m. 60 Sev zufrieden, mein

4 gemuthe, Gott iſt gut, was er thut, iſt voll ließ

und guͤte; ſchaue ſeine groſſe

thaten, was die welt in ſich

haͤlt, iſt ihm wohlgerathen.

2. Beydes erd und himmel

preiſen ſeine macht; tag und nacht muͤſſen es beweiſen; ſoſ und mond ſind laute zeugen; was ſich regt und bewegt, kann es nicht verſchweigen.

3. Schau die werke ſeinet

haͤnde; menſch und thier mel⸗ den dir ſeinen ruhm ohn ende. was wir noch ſo kleines nen⸗

nen, gras und laub, ſelbſt der V

ſtaub giebt ihn zu erkennen.

4. Was auf bergen und in gruͤnden, in der hoͤh, in der ſee, oder ſonſt zu finden, ruͤhmt die weisheit ſeiner werke; ſe⸗

der wurm, wind und ſturm,

*

V.

„Wiemußich ſi hehen!wie ſogar i gad er mir main let und leib iſt ſein geſch ich uicht ihm veryfle ic dies bedenten

6. Wie mich ſein ſorain ing und nach in acht, das zengt ſ gen ja kein augen ſchwindet, der mie Gont, mein licht! dank berdindet.

7. Deückten mich! zes Nagen: wann kaum geſaßt, half ttagin. War nicht duld vorhanden: ſe nt geſchaft, daß i anden.

8. Run, mein her, ſconlange Gott get eden, vid dir ſe ge, als wollt er dich Gnf a nſdi

R) er kann di ſe. un dich

9. Dumergieb die dilen heiſe gut,wat twirds auch erfüll nth, fark von that nitde wohl machen.

mel, Allein Got t 6. Lobſeygan⸗

ſt