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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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ung.

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V. Von der Vorfehung.

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und blitze zunden gebuͤrg an; ſie vergehn: er ſpricht und

ruft den winden: ſchnell wird

ſein himmel ſchoͤn.

3. Wer, wer gebeut den wellen: hieher! nicht weiter! legt euch hie? er legt in felſen quellen, ſie rieſeln und ver⸗ ſiegen nie. Er fuͤllt auch wuͤ⸗ ſteneyen mit ſeinen wundern an; heißt thiere da ſich freuen, wo niemand wohnen kann. Wer kann die ſterne fuͤhren? Wer weiß, als er allein, die himmel zu regieren? Und du wagſt, ſtolz zu ſeyn?

4. Kannſt du mit deiner

ſtimme, o ſtolzer, donnern wie Gott thut? Streu aus von deinem grimme verderben, deiner blitze gut; leg an ge⸗ walt, und zeige dich maͤchtig, wie der Herr; ſchau an die ſtol⸗ zen, beuge, verſenke ſie, wie er. Was ruͤhmten denn die thoren mit ihrer ſtaͤrke ſich? O ſtaub aus ſtaub gebohren, nur Gottes ruͤhme dich.— 5. Herr, dein iſt alle ſtaͤrke und alle Huͤlfe, Gott iſt dein: das preiſen deine werke, die deiner kraft allein ſich freun: wir auch erfreun uns ihrer; ihr lob ſey unſre pflicht! O Vater, o regierer! wen haͤlt, wen ſchuͤtzt ſie nicht? Du lebſt, du wirkſt in allen, dir, dir ver⸗ trauen wir! Erhalter! wer kann fallen, getragen, Herr,

von dir?

Mel. Schwingt heilige g.

3 ott, der an allen 5 8. enden viel groſſe wunder thut, in deſſen treuen haͤnden mein ganzes leben ruht, der in der pruͤfungszeit mir jeden meiner tage, mein gluͤck und meine plage be⸗ ſtimmt von ewigkeit.

2. Da ich noch tief verbor⸗ gen im mutterleibe lag, wacht uͤber mich dein ſorgen, ach Vater, wie vermag mein duͤrf⸗ tiger verſtand das gute zu er⸗ heben, das du in meinem leben mir huldreich zugewandt.

3. Du faͤngſt uns an zu lie⸗ ben noch eh wir ſind, und haſt nie luſt uns zu betruͤben; doch ſchickſt du eine laſt, ſo bleibſt du mitleidsvoll; hilfſt lieb⸗ reich deinen kindern ſie tra⸗ gen und vermindern; befoͤr⸗ derſt ſtets ihr wohl.

4. Es hat in meinem leben mir dieſe zuverſicht ſtets neue kraft gegeben, und fehlt noch jetzo nicht. Wann ich bekuͤm⸗ mert war, ſo ſeufz ich, und war ſtille, und dein ſtets guter wille entriß mich der gefahr.

5. Dein name ſey geprie⸗ ſen, der jederzeit an mir ſo herrlich ſich erwieſen, mein herz und mund ſoll dir, du Retter aus gefahr! mein ſchuldig opfer bringen, von deiner guͤte ſingen, jetzund und immerdar.

6. Du haſt mir wohl gera⸗ B 27 then,