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V. Von der Borſehung.
alle dich erhoͤht, die kron und zepter tragen.
2. Wie weit erſtreckt ſich dein gebiet? Wo iſt der, der es meſſe? Wohin auch nur mein auge ſieht, da ſeh ich deine groͤſſe; weit, uͤber alle himmel weit, geht deines reiches herrlichkeit, du herr⸗ ſcheſt uͤber alles.—
3. Du herrſcheſt weislich, recht und gut, nach heiligen geſetzen; du willſt auch dei⸗ ner treuen hut das kleinſte wuͤrdig ſchaͤtzen: auf alles geht dein augenmerk, und immer iſts dein liebſtes werk, zu ſegnen, zu begluͤkken.;
4. Wie recht iſt, Hoͤchſter, dein gericht, der du die wahr⸗ heit liebeſt! wie richtig maaß haͤlt dein gewicht, wann du vergeltung uͤbeſt: du handelſt ſtets nach billigkeit in dieſer und der kuͤnft'gen zeit, beym ſtrafen und belohnen.
5. Wohl uns! daß du das regiment, Gott, uͤber alles fuͤhreſt; und wohl dem, der den zweck erkennt, dazu du uns regiereſt! ich, dein ge⸗
ringſter unterthan, Herr be⸗ te dich in demuth an: o ſieh auf mich in gnaden!
6. Ich bin verderbt und ſchuldenvoll; und auf dem tu⸗ gendwege nicht ſtets ſo eifrig, als ich foll; bin oft zum guten traͤge; doch du biſt gnaͤdig,
reuenden die ſchuld; drum hoff ich auf vergebung.
7. Ich hoff es, weil mich der vertritt, den du fuͤr mich gegeben. Mein Ikſus, wel⸗ cher fuͤr mich litt, erwarb mir recht zum leben. macht mich vom zweifel frey, ob ich der gnade faͤhig ſey; auch mich hat er verſoͤhnet.
8. Herr! ewig will ich dei⸗ nen ruhm mit lob und dank erheben. Dir will ich, als dein eigenthum, mich ganz zum dienſt ergeben. Mit luſt will ich bis in den tod, nach deinem heiligen gebot, durch deinen beyſtand wandeln.
vommt, kommt den
5 7. K Herrn zu preiſen, der groß von rath iſt, groß von that, den Guͤtigen, den Weiſen, der keinen, der ihm gleich ſey, hat! der Herr thut groſſe werke; wer hindert ſeine kraft? wer ſeines armes ſtaͤrke, die, was nur gut iſt, ſchaft? Er dehnet gleich ge⸗ zelten die weiten himmel aus; er ſpricht, ſo gehen welten aus ihrem nichts heraus.
2. Er will, und ſonnen flammen; auch draͤngt das waſſer, wann er ſpricht, in wolken ſich zuſammen, und ihre ſchlaͤuche reiſſen nicht; er ruft den ungewittern; das
Sein tod
meer wird ungeſtuͤm; des himmels ſaͤulen zittern: die
und voll huld vergiebſt du
erde bebt vor ihm. Er will, und
1.
and blize unden ge ſe zergehn: er ſo tuſtden winden: ſch ſinhimmel ſchn.
3. Wer, wer ge wellen:hieher!mch legt euchhiel er le zuelen, ſie rieſelr ſegn nie. Erfüͤll ſtenigen wit ſeinen an;heißtthiere daſt wo niemand wohn Wet kann die ſterne Wet weiß, als er al himmel zu regieren wagſt ſtlzzu ſeyn⸗
4. Kannſt du m finwe,oſtoher,dor Gott thut? Strau deinem grinme ve deiner blitze gut; walt, und ſeige dic wieder Herrzſchau zen, beuge, verfent tt. Was rihmten thotinmitihrerfir ſaubausſtaub geb bauſhn dic.
7. Detk, dein iſt Ind clehülfe, Gor das ſeiſen deine n dinerkraſt allein ſi nir aſc erfreun un ihr läh ſen unſee 9
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din güht ſeenichte u witkſtin allen,dir
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