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IV. Von der Schoͤpfung.
Nel. Wer nur den lieb.
Gott des himmels 5 3. und der erden, der du allgegenwaͤrtig biſt, von niemand kannſt begriffen wer⸗ den, vor dem kein ding ver⸗ borgen iſt: Ach! ziehe meinen ſinn zu dir, und offenbare dich in mir.
2. Wohin ich herz und au⸗ gen lenke, da find ich deiner Gottheit ſpur. Wann ich voll andacht uͤberdenke dein werk, die praͤchtige natur; ſo ruft mir alles, alles zu: wie groß iſt Gott, wie klein biſt du!
3. Uns zeigen alle elemente macht, gut und weisheit uͤber⸗ all! owenn das ſtumme reden koͤnnte, wie groß waͤr ſtets der jubelſchall: ruͤhmt, menſchen, Gottes guͤt und macht, der uns fuͤr euch hervorgebracht. 4. Herr Gott! wie groß iſt
deine liebe! die erd iſt deiner guͤte voll. O gieb mir deines geiſtes triebe, daß ich dich preiſe, wie ich ſoll: nimm, was ich kann, und hab, und bin, zu deinem dienſt auf ewig
hin.
5. Hilf, daß die guͤter dieſer erden mich zu dir locken, hoͤch⸗ ſtes gut! daß ſie mir nicht zum fallſtrick werden, der ſtatt des nutzens ſchaden thut; laß allen mißbrauch ferne ſeyn; mein ſchatz und ziel ſey du allein..
6. Hier iſt mein leben eine
reiſe, hier geht mein weg zur
andern welt: drum mache du
mich from und weiſe, daß ich hier thu, was dir gefaͤllt, und end ich dieſen kurzen lauf, ſo
nimm in deine ruh mich auf. Uel. Es iſt das heil uns
˖ſ—hie herrlich biſt du!
5 4. ᷣA Gott, du hiſt un⸗
endlich gut, wir finden dich,
der unendlich guͤtig iſt, wo wir
nur ſind; empfinden, o herr⸗
ſcher, deine majeſtaͤt, daß erd und himmel dich erhoͤht, er⸗
fuͤllt von deiner guͤte.
2. Der juͤngling, Herr, ſchweigt von dir nicht, der oh⸗ ne dich nicht waͤre; der ſaͤug⸗ ling, groſer Schoͤpfer! ſpricht von deiner macht und ehre! von allem, was ich ſeh von
mir, erſchallen lobeslieder
dir, o Vater aller dinge.
3. Die himmel ſind von dei⸗
ner hand, die alles hat berei⸗ tet, weit, wie ein teppich, aus⸗
geſpannt, und dir zum ruhm
verbreitet! du, der im hoͤch⸗
ſten himmel thront, du ſchufſt
die ſterne, ſchufſt den mond, uns in der nacht zu leuchten. 4. Den menſchen haſt du,
Herr, gemacht! von dir hat er ſein leben; du haſt durch deine guͤt und macht ihm, was er hat, gegeben; was iſt vor dir, o Gott, was iſt der menſch, daß du ſo gnaͤdig hiſt, ihn dei⸗
ner wuͤrdig achteſt? 5. Du haſt ihn mit verſtand ge⸗
1 geückt/ indfreyheit ſhezihn hatdum gefchtt, um hinm jehe;eriſt ſowoh deirkind, als es d engalſind, du hebſt ein zater.
64 Stimmt,men geſänge an, das Go werde! Gott, der unterthan, wos iſt auf erde; wie viel
V. V „ Inallen me 6. Jn laß
Hiichſten rathen, kanzund hat: er mu dingen, olsanders lingen, ſelbſt gebeng und that.
* Nichtz iſtes, ftüͤſe, um ale mein meir ſorgen iſt um⸗ nags mit meinen ſ einem willen machen in ſaine Vatergunſt.
3, Es kann mir! ſcehen, als was krſehen, und was! ſi V6 nehn es, wi det gasihm von wit diſte ſad ih auc 4 Ich traueſein de nich vor alen mnr llem üͤbel ſchüß nach ſeinen ſate ni riclz rerlezen


