ſo biſt du, H
und dein iſt jedes land.
iſt vor dir helles licht; die
14 II.
Von den Eigenſchaften Gottes.
ich thu; du ordneſt, du be⸗ ſchlieſſeſt, was mir begegnen ſoll. Erſtaunt ſeh ich auf dich: wie groß iſt dein verſtand! wie wunderbar fuͤr mich.
3. Wohin, wohin ſoll ich vor deinem Geiſte fliehen? Wo koͤnnt ich jemals wohl mich deinem äuf entziehen? Fuͤhr ich gen himmel auf,
oͤchſter, da; fuͤhr ich zur tief hinab, auch hier biſt du mir nah.
4. Naͤhm ich auch, ſchnell zu fliehn, die fittige vom mor⸗ gen; ſelbſt an dem fernſten meer blieb ich dir nicht ver⸗ borgen: auch da umſchloͤſſe mich doch deine allmachts⸗ hand: denn du biſt uͤberall,
₰. Spraͤch ich zur finſter⸗ niß: ſey um mich, mich zu decken! ſo ſucht ich doch um⸗ ſonſt, vor dir mich zu verſte⸗ cken: denn auch die finſterniß
nacht glaͤnzt wie der tag vor deinem angeſicht.. 6. Du warſt ſchon uͤber mir in meiner mutter leibe: du bildeteſt mein herz, Gott, deß ich bin und bleibe! J danke dir, daß du mich wun⸗ derbar gemacht, und meiner, eh ich war, ſchon vaͤterlich gedacht.
7. Du kanteſt mein gebein, eh ich aus licht gekommen, da ich im dunkeln erſt die bil⸗
——————
dung angenommen; dein ar⸗ ge ſah mich ſchon, eh ich be⸗
reitet war, und meiner tage
lauf war dir ſchon offenbar.
8. Was fuͤr erkenntniſſe, fuͤr koͤſtliche gedanken! Un⸗ zaͤhlbar ſind ſie mir: denn ſie ſind ohne ſchranken. Mit ehr⸗ furcht will ich ſtets auf dich, mein Schoͤpfer! ſehn, dir fol⸗
gen, und dein lob, ſo gut ich kann, erhoͤhn,
9. Erforſche mich„ mein Gott, und pruͤfe, wie ichs
meyne; ob ich rechtſchaffen bin, wie ich von auſſen ſchei⸗ ne. Sieh, ob mein fuß viel⸗ leicht auf falſchem wege geht,
und leite mich den weg, der ſeiit geſprochen: We aact, die ſe verheel richter hatte ſe gezähl
mſonſt, umſonſt 2 5. U verhuͤllſt du dich,
mich zu dir erhoͤht. Mel. Schon iſt der tag v.
mein herz, in finſterniſſe;
was kann ich Gott verbergen,
ich! das er nicht alles wiſſe?
Sey, kannſt du, dunk⸗
ler als das grab; das auge
Gottes ſchaut hinab, und
kennet deine tiefen. 1 2. Wo iſt die nacht der ein⸗
ſamkeit, die mich vor ihm ver⸗ ch heele? Er ſieht euch ſchon, eh
ihr noch ſeyd, gedanken mei⸗ ner ſeele! Eh ich euch ſelbſt empfinden fann, von eurer erſten bildung an, bis ihr euch ganz entfaltet.
3. Er kennet und erfor⸗
ſchet euch, wann hn eud
——'e—
55d weiſet S
II. Von de nelk entiihet; be⸗ doc, wang ihr traen tnelt auſahrt, ſc ſichet; derge ent i ſterbt! wergeht! ruch! aufgeyeichntt all in einem buche.
4. Der Herr geden nich, fahrhunder ſchrinden; ſie leben ic traume doch: 9 ſud nicht ſünden. müͤſeen an das licht, Eoitkofit, daß er im de herzen rath enthü
§. Dann wird das ſeinez huchs vor ale gtrochen; das urt
detdienten fuchs ge
kaͤnen ſerben laſen⸗
6. Eeyd heilig, ſe Gott mrvol,gedanke nn eele dß, venne uſtden ol, kein inzig dläle Send heilig u fürcztet nichts vid am tge des a glach thetm euh beld
Weisheit Gott Wel. Wer nur den!
„Dallerdi
d weiß,
weiß, erkennt, ve
ſchtzit ſogr, nigt N/


