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Hessen-Darmstädtisches allgemeines Gesang-Buch / auf Höchste Landesfürstliche Verordnung herausgegeben
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alles ſchuf, jſ i ſchterlicer 15 aller fünder ohrn en keinen dtnd ſie, die thoren Gott des hinne ; das heilige was wir im n; was in gehen dah, wann wirn hten! thoren haben me du wuͤrdeſt un acht, mit ſchwant ceen! Umſonſt G uns, er wacht en ſchrecken. keines herzens! ihr ſuͤnder, i dat iſt ſeinem . Er kennet pfad des ſu onnen.. ehe nicht, Hethi vann wider di ͤt wir, deine n In! Laß untn geſicht in ſton⸗ wandeln.

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II. Von den Eigenſchaften Gottes.

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9. Daß deinem blicke nichts

entflieht, was war und iſt

und einſt geſchieht, ſey meine ruh und freude! Ein Gott, der alles weis und ſieht, der weis auch, wann ich leide.

Allmacht Gottes. Mel. Auf Chriſtenmenſch

2 Herr deine allmacht 3. reicht ſo weit, als ſelbſt dein weſen reichet; nichts iſt, das deiner herr⸗ lichkeit und deinen thaten gleichet; es iſt kein ding ſo groß und ſchwer, das dir zu thun unmoͤglich waͤr.

2. Du ſprichſt, und auf dein maͤchtigs wort faͤllt al⸗ les dir zu fuͤſſen; du fuͤhreſt deinen anſchlag fort, bey al⸗ len hinderniſſen; du winkſt, ſo ſtehet eilend da, was noch

zuvor kein auge ſah.

3. Du haſt dein groſſes ſchoͤpfungs⸗werk allmaͤchtig ausgefuͤhret; es bleibet ſters dein augenmerk, und wird durch dich regieret: noch im⸗ merhin beſteht die welt, weil dein allmaͤchtig wort ſie haͤlt.

4. Die menge vieler wun⸗ der zeigt, daß, Schoͤpfer! dein vermoͤgen weit uͤber die geſetze ſteigt, die die natur

bewegen: du bleibſt ihr Herr,

und ihren lauf hebſt du nach weiſer willkuͤhr auf.

5. Wer deiner gnade folg⸗ ſam wird, ſein herz zum gu⸗

ten neiget; und wann er ſich von dir verirrt, vor dir ſich

innig beuget: o dem vergiebſt du fuͤnd und ſchuld mit all⸗

machtsvoller gnad und huld. 6. Was fuͤr ein wunder deiner macht wird unſer aug einſt ſehen, wann nach der langen grabesnacht die tod⸗ ten auferſtehen; wann du von unſerm ſtaub den reſt zu neuen koͤrpern werden laͤßt. 7. Allmaͤchtger! mein er⸗ ſtaunter geiſt wirft ſich vor dir darnieder; die ohnmacht, wie du ſelber weiſt, umgiebet meine glieder; mach mich zum zeugen deiner kraft, die aus dem tode leben ſchafft. 8. O zuͤnd' in mir den glau⸗ ben an, der deine macht er⸗ greifet, der ſtark und maͤch⸗ tig werden kann, wann er auf dich ſich ſteifet! Gieb, daß ich traue deiner kraft, die alles kann und alles ſchafft.

Allwiſſenheit Gottes. Mel. O Gott, du frommer 2 err, du erforſcheſt

4. mich, dir bin ich unverborgen; du kennſt mein ganzes thun und alle meine ſorgen; was meine ſeele denkt, war dir bereits be⸗ kannt, eh der gedanke noch in meiner ſeel entſtand.

2. Nie ſpricht mein mund ein wort, das du, o Herr, nicht wiſſe,; du ſchaffeſt, was

A 7. ich

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