8 I. Von
Gott.
grund mein gluͤck ich bauen, wen ich verehren muͤſſe, wem vertrauen. Ihm zu gefallen will ich mich nun uͤben; Ihn will ich lieben.
rhabner Gott, was I 6. E reicht an deine groͤſ⸗ ſe? denk ich an dich, ſo fuͤhl ich meine bloͤſſe; ich fuͤhle, Herr, daß du unendlich biſt, und daß umſchraͤnkt mein for⸗ ſchend denken ſtt.
2. Du wohnſt im licht, dazu kein menſch kann kom⸗ men: was iſts, das wir von deinem ruhm vernommen? Ach nur ein theil von deiner majeſtaͤt, die uͤber alles dich, „ Gott, erhoͤht.
3. Dein ewges ſeyn, dein ganz vollkommnes weſen; das, was du wirkſt, und was dein rath erleſen, iſt viel zu hoch fuͤr menſchlichen ver⸗ ſtand; von engeln ſelbſt wirſt du nie ganz erkannt. 8
4. Wie ſollt ich denn, ich ſaub mich unterwinden, Un⸗ endlicher, dich voͤllig zu er⸗ gruͤnden? O mache mich von ſolchem dunkel frey, daß mir dein wort des glaubens richt⸗ ſchnur ſey
5. Mein eigner geiſt kann ſich leicht hintergehen; dein wort iſt wahr, es bleibet ewig ſtehen. Erförſch ich gleich dein goͤttlich weſen nicht; ſo gnuͤge mir davon dein unterricht.
zu dir ſind alle daß ich dir mich ſelbſt zum opfer bringe. Begreif ichs nicht, wie du die welt re⸗ gierſt, ſo ſey mirs gnug, daß du mich ſelig fuͤhrſt.
dinge: gieb,
7. Einſt wirſt du dich mir
naͤher offenbaren; einſt werd ich mehr von deinem rath er⸗ fahren: wenn ich nur dem, was mich dein wort gelehrt, geglaubt, gefolgt, und treu dich hier verehrt.
8. Drum hilf, daß ich mit ehrfurcht vor dir wandle: in allem thun nach deinem willen handle; zufrieden ſey, wie du mich hier regierſt,bis du mich
einſt zu deinem hifel fuͤhrſt.
9. Dann werd ich dich im hellern lichte ſehen, und, froh in dir, dein ewig lob erhoͤ⸗ hen: Herr! du biſt groß und zeigſt es mit der that, un⸗ endlich gros an huld, an
macht und rath.
1 7(Izott iſt mein lied! er „A‿ iſt der Gott der
ſtaͤrke; groß iſt ſein nam, und
groß ſind ſeine werke und alle
himmel ſein gebiet.
2. Er will und ſprichts; ſo ſind und leben welten. Und er gebeut; ſo fallen durch ſein ſchelten die himmel wie⸗ der in ihr nichts.
3. Licht iſt ſein kleid, und ſeine wahl die beſte; er
6. Von dir, durch dich,
herrſcht als Gott, und ſeines
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himmel, erd und a kennet Gott, verke feere ſiud ihm ofendar. 6 Er iſt um miet dyih ſicer ruhe; t das ich vor oder dhle, und er erſor und dig.
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