— zu nennen
iſt das hochſtege on keinem led ig in dir fi vollkommneſth jdie herrlichn
kreatur biſt duhe
9, du ſchoͤpferd
efſt dem, das ni luſt und ſeligkein igfaltigſte unde vreiten; die li
I.
Von Gott.
giebt und nimmt, der unſern odem ſchuͤtzet: den geiſt, der in uns lebt, den haben wir
kein ſterblich auge reicht bis zu den lichteshoͤhen, wo du voll majeſtaͤt auf deinem ſtuh⸗ le thronſt, und unterm frohen lob der himmelsheere wohnſt.
8. Was wir, Unendlicher, von deinem weſen wiſſen, das haſt du ſelbſt zuvor uns offen⸗ baren muͤſſen: die ſchoͤpfung zeugt von dir; und deines Sohnes mund macht uns
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der furcht und gram fuͤr waf⸗ fen? Gleich ſteuerloſen ſchif⸗ fen in den ſeen, wuͤrd ich vergehen.
2. Dann muͤßt ich unter mir das thier beneiden, und mir verſiegte jeder quell voll freuden; und jedes eden wuͤrde mir auf erden zur wuͤſten werden.
3. Waͤr ich nicht elend? waͤr ich nicht verlohren? Ach beſſer waͤrs, ich waͤre nie gebohren, als nichts in grauenvollen finſterniſſen, von Gott zu wiſſen.
4. Die menſchen haͤtten ſin⸗ ne, haͤtten ſeelen, in ſchwar⸗
zſt; verſtandn noch deutlicher, Gott, dei⸗ zen gruͤbeleyen ſich zu quaͤlen,
dein: und da⸗ gern, zu ſegna
prichſt, und sg if dein allmacht ntſtand dein a der himmel undd t deinem krüſth t du die ganzewi
macht volffiht
unmoͤglich fült ſt der herren ha majeſtaͤten ſi vor dir ſtaut; 0 nſt du toͤdten; rigeſt, Gott, rhoͤhn? wen ui lſt, deß hohein iſt es, der alli
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nen namen kund.
9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen; wird aber dermaleinſt der vorhang weggenommen, der jezt das heiligſte noch un⸗ ſerm blick verſchließt: dann ſehen wir dich, Gott, ſo herrlich, wie du biſt.
jezt dein ruhm von uns be⸗ ſungen; verſchmaͤhe nicht ein lob von lallend ſchwachen zungen! Dort ſoll, wenn wir dereinſt vor dir verherrlicht ſtehn, ein lied im hoͤhern chor, dich, groſſer Gott, erhoͤhn.
Mel. Herzliebſter Jeſu
uͤßt ich nicht: Gott 15. Wißtichmt hat mich
erſchaffen! Was haͤtt ich wi⸗
10. Indeß ſey auch ſchon
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umſonſt erſt ein unendlich gut zu ſuchen, ſich dan zu fluchen.
5. Wir floͤgen gleich dem ſtaub auf: ſaͤnken wieder, wie leicht verwehter ſtaub, zur er⸗ de nieder. Schoͤn iſt das la⸗ ſter, wenn ich Gott nicht ſin⸗ de; die tugend ſunde.
6. Flieht laͤſternde gedan⸗ ken; ihr beflecket von ferne ſchon die ſeele, die ihr ſchre⸗ cket! Flieht,(denn ich ken⸗ ne meine lebens⸗ quellez) zuruͤck zur hoͤlle.
7. Ich weiß, daß Gott iſt; weiß an wen ich glaube, weß hauch die ſeel iſt, wer den leib vom ſtaube ſo kuͤnſtlich
baut, mich traͤgt, mich unter⸗
ſtuͤtzet, mich taͤglich ſchuͤtzet! 8. Ich weiß, auf welchen A 4 grund


