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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogtum Hessen
Entstehung
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528 Nach

2. Wer faßt, o Heiland! jetzt die Pracht, die deinen Tag einſt herrlich macht? Wie groß wirſt du dich zei⸗ gen! Wann du auf lichten Wolken einſt mit deiner En⸗ gel Heer erſcheinſt, die ſich vor dir, Herr, beugen; dann ſieht die Welt die Majeſtät, zu der dich Gott, dein Gott, erhöht.

3. Dann tönt dein Ruf in jedes Grab mit allmachts⸗ voller Kraft hinab, und ſchafft ein neues Leben. Auf deinen Wink muß Erd' und Meer, das große unzählba⸗ re Heer der Todten wieder⸗ geben. Sie ſteh'n durch dich, Herr, neu beſeelt, nun alle auf und keiner fehlt.

4. Du ſammelſt ſie vor deinem Thron, um jedem den beſtimmten Lohn nach ſeiner That zu geben. Dann trifft den Böſen Schmach und Pein; den Frommen aber führſt du ein in das verheißne Leben. Nun zeigt die That, Herr Jeſu Chriſt, daß du der Erde Richter biſt.

5. O gib, wann nun dein Tag erſcheint, daß ich in dir dann noch den Freund und Heiland wieder finde; daß ich mit Freuden vor dir ſteh', und mit dir in den Himmel geh', befreit von Fluch und Sünde! Laß mich im Glauben ſtandhaft

trag.

ſeyn, und auch die kleinſte Sünde ſcheun!

6. Dein Name ſei mir ewig werth und was dein Wort von mir begehrt, das laß mich treulich üben! Nie⸗ mals ermüde hier mein Geiſt, dich, den ſchon jetzt der Himmel preiſt, aus al⸗ ler Kraft zu lieben; ſo hab' ich in der Ewigkeit auch Theil an deiner Herrlichkeit.

Mel.

71 0 Ach denk' an dein A₰ Gerichte. du

Richter aller Welt! Thor nennt's ein Gedichte,

das Schwachen nur gefällt!

Befiehl du deine

Der

Mich ſoll ſein Wahn nicht.

ſtören, weil mich dein gött⸗ lich Licht und mein Gewiſ⸗ ſen lehren: du halteſt einſt Gericht.

2. Ich höre die Poſaunen, o Herr, im Geiſte ſchon; ich ſehe mit Erſtaunen dich auf dem Richterthron, um den die heil'ge Menge erhabner Engel ſteht. Welch herrli⸗ ches Gepränge! Welch hohe Majeſtät!

3. Umſonſt ſucht nun der Sünder vor deiner Macht

zu fliehn. Herr, alle Men⸗ ſchenkinder wirſt du zur Rechnung ziehn. Du rufſt

und ſie erſcheinen vor dei⸗ nem Richterthron; den Sündern und den Deinen gibſt du gerechten Lohn. 74. Froh⸗

neſt f

4. F. Fromme geſicht; entronne nicht. Hoffen; Müh', offen, ſie.

5. A ben, verhöhn lleiſchlie Herz v der S Theil i führeſt ner Fr

6. L richte ſeyn u wichte ein! wandelt Zeit ſ

handeln

ſcheut. 7. J

handen; vergehn mit St

Thron mich dar aller Se

mich mi deine§

711

Mel. A

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