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1. Nun danket Alle Gott
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3. Wie thöricht iſt es doch, blos andern Menſchen glau⸗ ben! Das heißt ſich ſelbſt den Grund zur ew'gen Ruhe rauben. Wer treulich hier dein Wort zu ſeiner Richt⸗ ſchnur macht, dem gibt es Licht und Troſt auch in der Todesnacht.
4. Mein Gott, bewahre mich vor aller falſchen Leh⸗ re, und hilf, daß ich dein Wort mit feſtem Glauben ehre: Verleih' mir deinen Geiſt, der Luſt und Kräfte gibt, daß man die Wahr⸗ heit ſucht, prüft, glaubt, bewährt und übt!
Mel. Auf, Chriſtenmenſch
708 Her⸗ du biſt meine Zu⸗ verſicht! Du lebſt, auch ich werd' leben! Du wirſt
mir, was dein Wort ver⸗
ſpricht, Unſterblichkeit, einſt geben. Dein Jünger kommt nicht ins Gericht! Dies ſtärket meine Zuverſicht!!
2. Hier geh' ich oftmals weinend hin, den Saamen auszuſtreuen: dort wird der herrlichſte Gewinn der Aernte mich erfreuen. Ich leide, doch verzag' ich nicht: denn du biſt meine Zuver⸗ ſicht!
3. Hier trag' ich deine ſanfte Laſt. Wie groß iſt meine Würde! Jedoch die Welt, die ſie nicht faßt,
Nachtrag.
527 nennt's fälſchlich ſchwere Bürde. Einſt trifft den
Sünder dein Gericht, und dann ſiegt meine Zuverſicht!
4. Sink' immer hin, mein Leib, in Staub! Gott wird dich neu beleben. Hier werd' ich nur des Todes Raub; dort werd' ich ewig leben. Wie ſtark iſt dieſes Troſt's Gewicht! Wie ſicher meine Zuverſicht!
5. Herr, dieſen Segen dank' ich dir. Mich aus der Gruft zu heben, gingſt du aus deinem Grab herfür. Du lebſt und ich ſoll leben. Ich glaub' es dir und zweifle nicht: dein Wort iſt meine Zuverſicht!
6. In dieſem Glauben ſtärke mich! Laß mich den Troſt empfinden, den großen Troſt, daß ich durch dich den Tod ſoll überwinden. Grab und Verweſung ſchreckt mich nicht: denn du bleibſt meine Zuverſicht!
Mel. Der unſre Menſchheit
709 Eyhohter Jeſu! Gottes Sohn!
der du ſchon längſt der Him⸗ mel Thron als Herrſcher eingenommen, du wirſt der⸗ einſt zu rechter Zeit, in gro⸗ ßer Kraft und Herrlichkeit, vom Himmel wieder kommen. Gib, daß dann froh und mit Vertrau'n dich, Herr, auch meine Augen ſchau'n! 2. Wer


