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uns hin. Da ſehen wir und ſchmecken: der Tod war nur Gewinn.
Am Grabe Frühverſtor⸗ bener.
In eigener Melodie. 69 3 ¹¹ frühen Gruft wirſt du von uns begleitet? So will es Gott, der dir dein Loos be⸗ reitet, und nun dich von uns zu ſich ruft.
2. Er nahm dich auf zum Kinde ſeiner Gnade; er führte dich auf ſeines Soh⸗ nes Pfade, und lenkte dei⸗ nes Lebens Lauf.
3. O kurze Bahn! Kaum kennſt du Welt und Freu⸗ den, ſo heißt dich Gott ſchon wieder von uns ſchei⸗ den. Was Gott thut, das iſt wohlgethan.
4. Du biſt beglückt. Ent⸗
ronnen den Gefahren, trifft
nun dich nicht, was oft in frühen Jahren dem Chriſten ſchon ſein Ziel verrückt.
5. In ſteter Ruh', in un⸗ geſtörtem Frieden, wohnt nun dein Geiſt, und trö⸗ ſtend ſieht hienieden Gott deiner Aeltern Thränen zu.
6. Klagt nicht ſo ſehr bei eures Kindes Bahre! Es ging zu Gott im Frühling ſeiner Jahre, und dieſer Gott iſt unſer Herr.
7. Es war ſein Pfand, er
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unter beſondern Umſtänden.
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hat es euch geliehen. O gebt's ihm gern! Laßt eu⸗ ren Liebling ziehen! Er zieht ja in ſein Vaterland.
Mel. Herr, ich habe mißgehandelt 69 4 Wenn der Stifter
der Geſchlech⸗ ter unſre Lieben zu ſich ruft; wenn die Söhne, wenn die Töchter ſinken in die frühe Gruft: ach, dann fühlen unſre Herzen unausſprech⸗ lich tiefe Schmerzen.
2. Wenn der Sänugling, kaum geboren, gleich der Blume, ſchnell verblüht, und die Mutter nun verloren ihre ganze Hoffnung ſieht: ach, dann will ihr Herz ver⸗ zagen, dieſer Trennung Schmerz zu tragen.
3. Wenn der Tod im edlen Sohne ſeine Luſt dem Va⸗ ter raubt; wenn des Hau⸗ ſes Stütz' und Krone ſinket mit des Vaters Haupt; Mütter von den Kindern ſcheiden: Gott, was glei⸗ chet dieſen Leiden!
4. Ach, es müßte unter⸗ liegen, dieſes arme, ſchwache Herz, hülfeſt du nicht, Herr, uns ſiegen über Tod und Trennungsſchmerz. Deine Rechte ſchlägt uns nieder; deine Rechte hebt uns wie⸗ der.
5. Wandeln nicht in hohen Freuden unſre Lieben dort am Thron? Sollten wir ſie
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