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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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26 Gebät eines Kranken.

von deiner Weisheit erwarten. Laß unterdeſſen deine Kraft in meiner Schwachheit mächtig ſeyn! Unter dei⸗ nem Schutz, mit Hülfe deiner göttlichen Liebe, kann ich alles ertragen. Ich will auch gerne alles ertragen, alles ausſtehen und erdulden, was du mir auflegeſt. Stärke du nur meine Geduld und meine Hoffnung auf deine gnädige Hülfe! Die Tage meiner Trübſal werden ein Ende haben! Ja endlich wird die Stunde erſcheinen, die ſelige Stunde, da all mein Kummer und Schmerz auf einmal verſchwinden wird, da ich aus dieſen Hüt⸗ ten des Elends in das Land der Freiheit, des Friedens und der Freude hinüber gehen werde! Dann wird meine Trübſal die zeitlich und leicht iſt, eine ewige und über alle Maaße wichtige Herrlichkeit ſchaffen. Was betrübſt du dich denn, meine Seele, und biſt ſo unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, ewig danken, daß er meines Angeſichts Hülfe und mein Gott iſt! Amen.

Gebaͤt eines Kranken.

daß alles, was mir begegnet, damit ich bei allen Leitungen deiner gnädigen auf dich ſehen, und ſie mir zu deiner, als ihres Urhe⸗ bers, Ehre, zu Nutze machen möge. Du haſt mich jetzt mit einer Krankheit heimgeſucht, von der ich nicht weiß, was ſie für Folgen für mich haben kann. Ich nehme indeſſen meine einzige Zuflucht zu dir, und bitte dich um deinen väterlichen Beiſtand. Erleichtere meine Schmer⸗ zen, befreie mich, wenn es dein heiliger Wille iſt, bald wieder davonz verleihe mir aber vornehmlich die Gna⸗ de, daß ich dieſe Krankheit, wenn ſie länger anhalten ſollte, nicht nur mit Geduld und Gelaſſenheit ertragen, ſondern ſie auch zu meiner Heiligung anwenden möge. Gib, daß ich dadurch gebeſſert werde, und auf die 5

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muntern, Sünd zerigen Vethallen richtig zu bereuen, und rechtſchaffener in keiner andem

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eiliger, al die Men cheſt auch ver ihrer Noth am auf mir liegt, mit meinem verſage mir heit deine gnädig o Go meine Gebein vilen! Sie Clad zu He