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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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5. Wie angſtvoll aber be⸗ ben, die hier dein Wort ver⸗ höhnt, und durch ein fleiſch⸗ lich Leben das eitle Herz ver⸗ wöhnt! Du gibſt der Sünde Knechten ihr Theil in ew'ger Pein; und führeſt die Ge⸗ rechten zu deiner Freude ein.

6. Laß, Jeſu, dein Gerich⸗

te mir ſtets vor Augen ſeyn,

und drücke ſein Gewichte in mein Gewiſſen ein! Vor dir laß mich fromm wandeln, und hier zu aller Zeit, ſo wie ein Weiſer handeln, der ſei⸗ nen Richter ſcheut.

7. Iſt dann dein Tag vor⸗ handen; wird dieſe Welt vergehn: ſo hoff ich nicht mit Schanden vor deinem Thron zu ſtehn. Du ſtellſt mich dann zur Rechten, von aller Schuld befreit; führſt mich mit deinen Knechten in deine Herrlichkeit.

Mel. Wer unr deu lieben Gott

711 Gete⸗ hilf mir, daß ich Buße thue, weil mich noch deine Stimme lockt. Bewahre mich vor falſcher Ruhe, da⸗ bei das Herz ſich leicht ver⸗ ſtockt, wenn du ſelbſt das Gewiſſen rührſt, und zum Gefühl der Sünden führſt. 2. Du willſt nach deiner großen Guͤte, nicht eines einz'gen Suͤnders Tod: drum weckſt du oftmals ſein Ge⸗ müthe, zu fühlen ſeine Sün⸗ dennoth. Wohl dem, der

Nachtrag.

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deine Stimme hört, und) red⸗ lich ſich zu dir bekehrt!

3. Den retteſt du vor dem Verderben, nimmſt ſeine Buße gnädig an: machſt ihn uu dei⸗ nem Kind und Erben, daß er frohlockend ruͤhmen kann: wie groß iſt Gottes Vaterhuld: er tilget meine Sündenſchuld!

4. Sollt' ich die Güte den verachten, die mir noch Kraft zur Beßrung reicht? Vom Troſte leer muß der ver⸗ ſchmachten, von dem, Gott, deine Gnade weicht. Sie aber weicht von dem zuletzt, der frevelhaft gering ſie ſchaͤtzt.

5. So gib, daß deiner Gnadenlockung, o Gott, mein Herz ſtets offen ſey; damit mich ja nicht die Verſtockung, wenn ich mein Leben ohne Ren im Sündendienſte zugebracht, zu deinem Zorngefäße macht.

6. Sich beſſern iſt der Weg zum Leben: drum laß mich n der kurzen Friſt, die du zum Heile mir gegeben, und die für mich ſo wichtig iſt, nur bafür ſorgen, daß mein Geiſt dem Suͤndenleben ſich entreißt.

7. Verleihe mir dazu die Gnade, die uns vom Sün⸗ dendienſt befreit, und leite mich ſelbſt auf dem Pfade der chriſtlichen Rechtſchaffen⸗ heit! Wie ſelig bin ich dann ſchon hier; wie glücklich keinſt, mein Gott, bei dir!

In voriger Melodie.

Wein Jerz, er⸗ 10 M in Derz, e 7 1 4 mumtre dich.

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