deinem Thron,
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jetzt die Pracht, die deinen Tag einſt herrlich macht? Wie groß wirſt du dich zeigen! Wann du auf lichten Wolken einſt mit deiner Engel Heer er⸗ ſcheinſt, die ſich vor dir, Herr, beugen; dann ſieht die Welt die Majeſtät, zu der dich Gott, dein Gott , erhöht.
3. Dann tont dein Ruf in jedes Grab mit allmachts⸗ voller Kraft hinab, und ſchafft ein neues Leben. Auf deinen Wink muß Erd' und Meer, das große unzählbare Heer der Todten wiederge⸗ ben. Sie ſtehn durch dich, Herr! neu beſeelt, nun Alle auf und keiner fehlt.
4. Du ſammelſt ſie vor um jedem den beſtimmten Lohn nach ſeiner That zu geben. Dann trifft den Böſen Schmach und Pein; den Frommen aber führſt du ein in das verheißne Leben. Nun zeigt die That, Herr Jeſu Chriſt, daß du der Erde Richter biſt. 5. O gib, wann nun dein Tag erſcheint, daß ich in dir dann noch den Freund und Heiland wieder finde; daß ich mit Freuden vor dir ſteh', und mit dir in den Himmel geh', befreit von Fluch und Sünde! Laß mich im Glau⸗ ben ſtandhaft ſeyn; und auch die kleinſte Sünde ſcheun!
6. Dein Name ſei mir ewig werth und was dein Wort von mir begehrt, das
Nachtrag.
laß mich treulich uͤben Nie⸗ mals ermüde hier mein Geiſ, dich, den ſchon jetzt der Hin⸗ mel preiſt, aus aller Kraft zu lieben; ſo hab ich in der Ewigkeit auch Theil an dei⸗ ner Herrlichkeit. Mel. Befiehl du deine Wege 7 1 0 J denk an dein Gerichte, du
Richter aller Welt! Der Thor nennts ein Gedichte, das Schwachen nur gefäͤllt! Mich ſoll ſein Wahn nicht ſtören, weil mich dein göttlich Licht und mein Gewiſſen lehren, du halteſt einſt Gericht.
2. Ich höre die Poſaunen, o Herr, im Geiſte ſchon; ich ſehe mit Erſtaunen dich auf dem Richterthron, um den die heilge Menge erhabner Engel ſteht. Welch herrliches Gepränge! Welch hohe Ma⸗ jeſtät!
3. Umſonſt ſucht nun der Süͤnder vor deiner Macht zu fliehn. Herr, alle Menſchen⸗ kinder wirſt du zur Rechnung ziehn. Du rufſt, und ſie erſcheinen vor deinem Rich⸗ terthron; den Sundern und den Deinen gibſt du gerech⸗
ten Lohn. 4. Frohlockend ſehn die Frommen dein göttlich Ange⸗ ſicht; ſchon hier dem Fluch ent⸗ ronnen, zagt ihre Seele nicht. Nun triumphirt ihr Hoffen; erlöſ't von aller Muͤh', ſehn ſie den Himmel offen, und du,
Herr, ſegneſt ſie. 84 9 5. Wie
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