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zum Preiſe des Gottes, der dein Vater iſt! Bedenke, auf wie viele Weiſe du ihm zum Dank verpflichtet biſt. Bring ihm, der ſtets dein Helfer war, mit Freuden Ruhm und Ehre dar.
2. Herr, deine Hand iſt immer offen, zu geben, was mir nützlich iſt. Und doch bin ich oft ſchwach im Hof⸗ fen auf dich, der du die Lie⸗ be biſt. Mein Gott, wie wenig bin ichs werth, daß mir noch Huͤlfe widerfährt.
3. Unendlich groß iſt dein Erbarmen. Nur wohl zu thun biſt du gewohnt. Drum wird auch mir, mein Gott, mir Ar⸗ men, von dir nicht nach Ver⸗ dienſt gelohnt. Noch immer ſteht mir deine Treu' mit Se⸗ gen, Troſt und Hülfe bei.
4. Du biſt es, der in mei⸗ nen Sorgen mit Rettung mir entgegen eilt; und wenn ſie, noch für mich verborgen,
nach meinem Wahn zu lang
verweilt, ſo kommſt du, eh ich michs verſehn, und hilfſt mir und erhörſt mein Flehn. 5. Du wählſt und wirkeſt ſtets das Beſte. Und wenn auch meine Noth ſich häuft, ſo ſteht durch dich mein Wohl doch feſte. Wenn mich das Elend ganz ergreift, ſo legt ſich dein Erbarmen drein, mich vom Verderben zu befrein. 6. Du biſt mein Heil! Mein ganz Gemüthe iſt dei⸗ nes Ruhms, mein Retter,
Nachtrag.
voll. Q könnt ich deine große Güte doch ſo erheben, wie ich ſoll! Doch, meine Kraft reicht nicht dahin: du weißt
es, Gott, wie ſchwach ich bin.
7. Und hätt ich auch viel tauſend Zungen, ſo würde
deines Wohlthuns Preis nie
würdig gnug von mir beſun⸗
gen, auch bei dem allergroß⸗ ten Fleiß. Denn mehr, Henn,
als ich rühmen kann, hat
deine Huld an mir gethan. 8. Jedoch du ſiehſt mit
Wohlgefallen auch auf des
Herzens Redlichkeit; und ho⸗ reſt ſelbſt das ſchwache Lal⸗ len der Deinen mit Zufrie⸗ denheit; du hörſt es, wie ein Vater pflegt, der ſeinen Kinder Schwachheit traͤgt.
9. Drum ſoll mir deime Huld und Güte beſtändig,
Gott, vor Augen ſeyn. Ih will mit redlichem Gemi⸗ the mein Leben deinem Lobe weihn, bis ich vollkommnet deinen Ruhm erheb' im hô
hern Heiligthum. Mel. Herzliebſter Jeſu!
7 1 3 2ch will, mein Gott
du König, dit
lobſingen, und ewig Ehre
deinem Namen bringen. Sii täglich, ewig ſei von mir erho⸗
ben! Dich will ich loben!
2. Der Herr iſt groß; wer b
kann ihn g'nug erheben, wer kann mit ſeinem eifrigſten Beſtreben, wie groß er iſt⸗ begreifen und empfinden; wer Gott ergründen 1.
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