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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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be nicht. Selbſt des Todes Nacht wird helle durch des Glaubens mildes Licht. Alles, was wir hier beweinen, wird uns dort als Glück erſcheinen. Mel. Alles iſt an deinem Segen 80(Ekdentöühter Er⸗ 6 9 5 denſohne, ſeyd nicht ſtolz auf Reiz und Sahd⸗ ne; trotzet nicht auf en Kraft! Eures Mundes Hanch verflieget, eures Lebens Quell verſieget, und des Starken Arm erſchlafft. 2. Doch, ihr Chriſten, ſeyd nicht traurig, wenn ſo früh, ſo dumpf, ſo ſchaurig euch die Sterbeglocke ruft: edler, kräfriger, verklärter, liebe⸗ voller, llebenswerther über⸗ fliegt der Geiſt die Gruft.

3. O was iſt des Grabes Höhle! Eine tugendhafte Seele fürchtet nicht, hinab zu ſehn! Ueber Grab und Grabestrümmer wird der Geiſt im Sonnenſchimmer himmliſcher Erkenntniß ſtehn.

4. Nein, umſonſt iſt nichts geboren. Alles ruhet unver⸗ loren in des ew'gen Vaters Schooß! Süße Hoffnung! Holder Glaube! Alles win⸗ det einſt vom Staube herr⸗ licher ſich wieder los.

5. Leibesſchönheit wird ver⸗ blühen; Seelenſchönheit nie entfliehen; ſie iſt für die Ewig⸗ keit. Reiner Sinn und ächte Tugend lohnt mit ewig froher Ingend, lohnt mit Himmels⸗ ſeligkeit.

Geſinnung und Verhalten des Chriſten

6. Himmelsſeligkeit heſte⸗ het; nur der Erde Gluch

zurück. Wie die Gotth heit un⸗ vergänglich, wie der Hin

mel überſchwenglich, iſt des

Chriſten wahres Glück.

Am Grabe eines edeln und verdienten Mannes.

Mel. Alle Menſchen müſſen

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ſeine Brüder zu erfrenn, wer der Welt zum Seg

9 3

lebte, ſoll uns unvergeßlich

ſeyn! Sein Gedäͤchtniß bleibt

Lachweit Wo ſein

und daure! Seine N klag und traure!

Grab iſt, weine dann, wer,

was gut iſt, ſchaͤtzen kann. 2. Laßt uns Alle heut klagen, denn es ſtarb ein edler Mann! O wie viele müſſen ſagen: mir auch hat er wohlgethan! Ja, gerecht ſind unſre Zähren, die ihn noch im Tode ehren. Ihn und unſer eignes Herz, ehret unſer Leid und Schmerz! 3. Seines ſchönen Lebens

Thaten bleiben ſegnend uns

zurück, und die Frucht der edlen Saaten ſei fuͤr Nach⸗

velt Heil und Glück! Preis

vergehet, nur das Eitle bleibt

und Ruhm dem theuren Na⸗

men! Seine Tugend nachzu⸗

ahmen; edel, wie er war,

zu ſeyn, wolle Gott uns Kraſt verleihn!

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Am Gr dienſt Mel. Li

697

endete, zu dieſes Ed wir ſchau nen. O und zum

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3 Tre. Ende, u. Rath ſei de. Nur Lehre muthezi 4 Ind die nur ſe ren wir,) iſt, wer a des Him iſt den

5. La Saat, V ſerm der in Vont