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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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ETodes

freun?

ſchaun, und ſo entgehn des Graun!

7. Mach ihn getroſt, o Geiſt des Herrn! Zeig ihm den Gnadenlohn von fern: laß ihn den Himmel offen ſehn, und Jeſum ſtehn, be⸗ reit, ihn gnädig zu erhöhn!

8. Ach Gnade, Gnad' er⸗

ſoeh für Recht! Denn von dem menſchlichen Geſchlecht ſiſtt ſelbſt der Heiligſte nicht lerein! Wer kann wohl dein,

Gott, ohne deine Huld ſich

9. Sei, Richter, ihm nicht furchterlich! Erbarme ſeiner Seele dich! Auch aus der Tiefe rufet ſie; erhöre ſie, erlöſe Gott , erlöſe ſie!

10. Behute ihn in ſeinem

Tod; ihn ſegne, ſegne, ſeg⸗

ne, Gott ! Wann nun ſein

Auge ſterbend bricht, leit

ihn dein Licht; tröſt ihn vor

ddeinem Angeſicht!

Einſegnung eines

Sterbenden. Mel. Herr, wir ſingen deiner

073 S Ameuelimen!

Entſchlaf in jenem großen

Namen, vor dem ſich Erd' und Himmel beugt! Deine Laufbahn hat ein Ende; dein Vater nimmt in ſeine Hände die Seele, die der Erd ent⸗ Paucht. Heil dir, erlöſter

eiſt, der bald am Thron ihn preiſt! Jeſus Chriſtus

Y hat dich verſöhnt; von ihm

Geſinnung und Verhalten des Chriſten

gekrönt, empfängſt du nun des Glaubens Lohn.

2. Welcher Glanz wird dich umfangen, iſt nun der Tag dir aufgegangen, des Lebens Tag nach Todesnacht! Sei geſegnet! Amen! Amen! Ruh ſanft in Jeſu Chriſti Namen! Für dich auch ward ſein Werk vollbracht. Sie trugen ihn ins Grab vom Golgatha herab, Gottes Opfer! Er überwand; der Herr erſtand, und der Er⸗ ſtandne nimmt dich auf.

3. Nimm von uns den letzten Segen! Zwar ſinkt dein Leib dem Grab entge⸗ gen; doch deine Seele zittre nicht! Irdiſch werden wir dich ſaͤen; doch himmliſch wirſt du auferſtehen und ſchauen deines Gottes Licht. Geh ein zu deiner Ruh'! Du gehſt dem Vater zu, der dich geliebet. O Todter, du, nach kurzer Ruh wirſt du zum ke⸗ ben auferſtehn!

Der Tod des Frommen. Mel. In allen meinen Thaten

67 4W ſanft ſehn wir den From⸗

men, wie frei, wie unbe⸗ klommen, ſich ſeinem Ziele nahn! Wo Erdenglück und Leiden von ihm auf immer ſcheiden, wird ihm der

Himmel aufgethan. 2. Er ſieht ſein Pilgerle⸗

ben gleich einem Traum ver⸗ ſchweben, ſteht ohne Reu' am

am ziel Saaten; ſeine Th

reines

3. Vo roffen, nun offe tet nich ew'gen dem d vor; n Lichts.

zucken Gotte Seine weinen ſie; un erfüllt verſäu nie.