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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Orn kein Himme,

läſternder Gedanke,

unter beſondern Umſtaͤnden. 47

mir doch gewiß von dir bald mehr ſein Bruder, ach, der Tod, der letzte, treue Freund in Noth.

Mel. Wer nur den lieben Gott

6 52 So iſt mit aller . ſeiner Plage nun abermal ein Tag voll⸗ bracht. Daß ich der Leiden Laſt ertrage, hilfſt du mir immer, Gott der Macht. Auch heute warſt du Beiſtand mir, und herzlich dank ich dir dafür. 2. Nur auf die Nacht wird mir jetzt bange; denn immer

mehrt ſie meinen Schmerz.

Da ſeufzet: Ach, mein Gott, wie lange! oft das beklomm⸗ ne, matte Herz; da zähl' ich jeden Stundenſchlag, und immer wird ſo ſpät es Tag.

3. Es flieht der Schlaf vor meinem Kummer; die Glücklichen beſucht er nur. Nur ſelten ſinkt ein leiſer Schlummer auf die entkräf⸗ tete Natur; doch ſchließt er mir die Augen kaum, ſo ſchreckt mich ſchon ein ſchwe⸗ rer Traum.

4. Wie traurig iſt ein ſol⸗ ches Leben! Wie ſchwer ein Loos voll Noth und Schmerz! Ward dies mir nur zur Qual gegeben? zum Dulden nur ein fühlend Herz? Flieh, flieh: ein Gott der Liebe qualet nie.

5. Er läßt nur Trübſal mich ergreifen, um höhren

1

Freuden mich zu weihn. Ich ſoll durch ſie zur Tugend rei⸗ fen, um ihrer ewig mich zu freun. Den innern Men⸗ ſchen weckt der Schmerz; er läutert und erhebt das Herz.

6. So wird das Leiden mir zum Segen; und kurz iſt hier mein Aufenthalt. Oft weht mir's auch ſchon kühl entgegen; heim ziehen die Gewitter bald. Vielleicht ſeh ich noch herbſtlich ſchön des Lebens Sonne niedergehn.

7. Drum will ich mich nicht troſtlos graͤmen, nein, ruhig ſeyn in meiner Noth. Das wunde Herz mir abzu⸗ nehmen, kommt endlich doch als Freund der Tod; er legt es ſanft und kühl zur Ruh: den Geiſt führt er dem Him⸗ mel zu.

Bei der Abendmahls⸗ feier in der Krankheit. Mel. Wer nur den lieben Gott 6 53 ſch, könnt' ich

b doch mit mei⸗ nen Brüdern im Tempel, Je⸗ ſu, dich erhöhn, und froh mit deines Reiches Gliedern, Herr, deines Todes Mahl be⸗ gehn! Doch da mich Schmerz und Krankheit plagt, iſt die⸗ ſe Freude mir verſagt.

2. Ach, hier, wo ich im Stillen bete, fei'r ich dein Abendmahl allein; doch, Herr, ich weiß, an jeder Stäͤtte haſt du verheißen, nah zu ſeyn. Wo je ein Frommer

ſeufzt