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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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zu beſondern Zeiten.

ſcheint; ſie ſcheinet wieder! Wir ſehn ſie, welche Wonne!

ddie lang verhüllte Sonne.

2. Uns drückten bange

Sorgen an jedem neuen Morgen, ſo oft ſich Wolken thürmten und Regenwetter ſtürmten. 3. Des Feldes Früchte ſahen wir dem Verderben nahen. Was Thier und Menſchen nähret, ſchien ganz durch Fluth verheeret.

4. Da drang zu deinen Höhen, Gott, unſers Her⸗ zens Flehen. Du hörteſt, was wir baten, und ſchütz⸗ teſt unſre Saaten.

5. Schon ſenkten ſie ſich doch du erhobſt ſie wieder. O Herr der milden Sonne, du ſegneſt uns mit Wonne.

6. Wir preiſen deine Güte mit fröhlichem Gemüthe. Ja, unſer ganzes Leben ſei ewig dir ergeben!

Beim Gewitter. Mel. Wie groß iſt des Allmächt'.

6 03 Mächtige,

Dit der Herr der Götter, vor dem der Engel niederfällt, Gott redet don⸗ nernd aus dem Wetter und ruft voll Majeſtät der Welt. Anbetend ſinkt der Erdkreis nieder; der Wind ertönt, es bebt die Flur, und Blitze

ſagen's Blitzen wieder: Gott

iſt d der Herrſcher der Natur.

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2. Auch dich laß ſeine Stimme rühren, ſei ganz Empfindung, o mein Herz! Den Dank, das Lob, die ihm gebuhren, entweihe kein unheil'ger Scherz! Auch Donner rufen Gottes Kin⸗ dern des Weltenvaters Se⸗

gen zu; ſie rufen ſchonend ſichern Sündern, und ihren

Ruf verſtehſt auch du.

3. Verſtumme, freches Heer der Spötter! Furcht und Verzweiflung warten dein. Der Herr iſt Gott ! Es ſagt's das Wetter; die Welt, die ganze Welt iſt ſein. Ihr bebt? Elende, wollt ihr fliehen? Kein Ort ſchützt euch vor Angſt und Noth; nichts kann dem Mächt'gen euch entziehen. Er kennt, er ſtraft euch; er iſt GOTT .

Mel. Lobt Gott , ihr Chriſten

60 4 D' hohe Him⸗ mel dunkelt ſich, ein Wetter Gottes dräut; ich bebe nicht: ich freue mich, Gott, deiner Herrlichkeit.

2. Du zuͤrneſt, wenn du donnerſt, nicht; du biſt der Menſchen Freund. Nicht bläſſer wird mein Angeſicht, wenn uns dein Blitz erſcheint.

3. Dem Sünder nur, der dich nicht kennt, biſt du, Herr, fürchterlich; dem aber, der dich Vater nennt, zeigſt du als Vater dich.

4. Uns Segen iſt der S So n⸗ ne Licht, uns Segen Waiim und

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