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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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zu dir empor, aus aller We⸗ ſen frohem Chor.

6. Auch du frohlocke, mei⸗ ne Seele, und ruͤhme deines Schöpfers Macht! Dein lau⸗ ter Lobgeſang erzähle, wie berrlich Alles er gemacht! Vom Aufgang bis zum Nie⸗ dergang erſchall ihm Ehre, Preis und Dank!

Mel. Herzliebſter Jeſu!

5 0 0 So weit nur Men⸗ A ſchen deine Welt bewohnen, biſt du der Va⸗ ter Aller Nationen, die Zu⸗ flucht Aller, die auf Land und Meeren dein Heil begehren.

2. Du blickſt hernieder und die Fluren lachen, du wäͤſ⸗ ſerſt ſie mit Thau, ſie reich zu machen. Dein Strom iſt voll; du ſorgeſt für die Saaten, daß ſie gerathen.

3. Die tiefgepflügten Fur⸗ chen füllt dein Segen; das lechzende Gefild erfriſcht dein Regen. Der Sommer glüht; es reifet das Getraide zu unſrer Freude.

4. Die Höhn und Tiefen ſchmückeſt du mit Heerden, und ſchaffeſt, daß ſie froh ge⸗ ſättigt werden. Dem Schnit⸗ ter rauſcht der vollen Felder Segen zur Aernt' entgegen.

5. Und Dank und Freud' und Jubel jauchzt aus Allen, und Hain und Auen und Ge⸗ fild erſchallen vom lauten, dir frohlockenden Getüm⸗ mel, bis in den Himmel.

438 Geſinnung und Verhalten des Chriſten

Im Herbſt. Mel. Vom Himmel kam der 5 9 1 Gekntet iſt der

Felder Saat. Vom Herrn der Zeit geru⸗ fen, naht der Herbſt mit ſei⸗ ner Fülle ſich und nähret und erfreut auch mich.

2 Der ſegenreiche Garten prangt mit vollen Zweigen, und verlangt von ſeiner Frucht befreit zu ſeyn, um Gottes Menſchen zu erfreun.

3. Der Saͤnger in den Luͤf⸗ ten ſchweigt, der hin in fer⸗ ne Lande fleucht, wo Gott ſchon eine neue Saat, und Frucht für ihn bereitet hat.

4. Auf traubenvollen Huͤ⸗ geln ſchallt des Winzers Lob und wiederhallt von Berg auf Berg; auch Moſt und Wein gibt uns der Herr, uns zu erfreun.

5. Wie liebevoll, wie mild und gut iſt Gott , der ſo viel Wunder thut! Das Kind, der Jüngling, Mann und Greis ſei froͤhlich, ihm zum Ruhm und Preis!

6. Auch, wenn du alterſt, ſorgt für dich dein Herr und Gott noch väterlich; er, der auch, wenn dein Herbſt ſich naht, für dich noch viel der Freuden hat.

7. Froh kannſt du ſterben, wenn du nur, wie ſeine ſeg⸗ nende Natur, geſegnet haſt, wenn er die Frucht, die er verlangt, umſonſt nicht ſucht.

8. So blüh'

und reife in der

der Zeit z menheit! gend Saa zur reiche

Mel. L

b 590 geht ſcho! und ſpat cher Lich wieder. iſt nun e Stürme die berem letzte Blu des Her entlaudt Wälder.

2. Ve Flur, Segen; die Natu gegen.. Froſt er ſchon da über Lan nimmt d an, ben Bahn un

3. l will er ſelbſt ver duld ve wid ſie ſchaft, heit des reszeit den. T er gewa was und lichen