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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Vähriſten

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der Zeit zu größerer Vollkom⸗

menheit! Still keimt der Tu⸗ gend Saat hervor und reift zur reichen Aernt' empor.

Mel. Lobſinget Gott , er 592 Früh, mit umwölk⸗ tem Angeſicht,

geht ſchon die Sonne nieder; und ſpät erſcheint ihr ſchwä⸗ cher Licht am trüben Himmel wieder. Die ſchönſte Zeit iſt nun entflohn; die rauhen Stürme rauſchen ſchon durch die bereiften Felder. Die letzte Blume neigt ihr Haupt; des Herbſtes kalter Hauch entlaubt die ſchattenreichen Waͤlder.

2. Verlaſſen ſteht die öde Flur, entblößt von ihrem

Segen; entkräftet ſieht nun

die Natur der Winterruh ent⸗ gegen. Die Vögel, die dem Froſt entfliehn, beginnen ſchon daher zu ziehn weit über Land und Meere. Gott nimmt der Wandernden ſich an, bezeichnet ihnen ihre Bahn und ſättigt ihre Heere.

3. Uns, ſeine Menſchen will er hier im Winter ſelbſt verſorgen. Ja, ſeiner Huld vertrauen wir; neu wird ſie jeden Morgen. Er ſchafft, daß wir in Sicher⸗ heit des Herbſtes rauhe Jah⸗ reszeit beginnen und vollen⸗ den. Die Erde ruht, doch er gewäͤhrt voll Liebe das,

was uns ernährt, mit väter⸗

lichen Händen.

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zu beſondern Zeiten.

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4. Wie ſind nicht unſre Kammern voll von ſeiner Güte Gaben, vom Segen, der uns naͤhren ſoll, vom Vorrath uns zu laben! Durch deine Vorſicht mußt', o Gott, das Land uns für den Winter Brod, dem Vieh ſein Futter geben; und Wein, der unſer Herz erfreut, und unſers Lebens Kraft erneut, quillt aus der Frucht der Reben.

5. Wie jetzt das Feld um uns verblüht, verblühn auch wir im Alter. Doch wohl uns! Gott , der auf uns ſieht, iſt maͤchtiger Erhalter! Er iſt es, der die Schwachen ſchützt, die Müden mäͤchtig unterſtuͤtzt, die an dem Grabe wanken. Gebeugt vom Alter werden wir mit frohem Herzen, Vater, dir, wie in der Jugend danken.

6. Wohl Allen, die ſich ih⸗ rer Pflicht von ganzem Her⸗ zen weihen! Sie werden ihre Jugend nicht im Alter einſt bereuen. Wohl dem, der redlich ſich bemüht, weil ſei⸗ ner Jahre Kraft noch blüht, der Tugend Frucht zu tra⸗ gen! Ihm wird das Alter Jugend ſeyn, und dankbar wird er ſich noch freun in ſeinen letzten Tagen!

Im Winter. Mel. Vom Himmel kam der 5 9 3 icht für der Fel⸗ Lder Segen nur, auch