Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Fhriſen

dob und dut b

n, ihr Chriteg

S Erde Riie ſind dn vie im Thal,ih Bude hin e 4. b Hr Kbenahe 2ch iſt der Wieſ Mend jede Flur, = tauſend Blu⸗ am Garten der

A eeichen Blüthen = aum, und obn r wie ſtrahlt de r nelsraum: ün Land!

min in Tefen und auf Flur md 6 feld Fübl aar iſt; wie nſers Gottes

urr dem Tugend⸗ dem Meuſchen⸗ 2 die ſchone herr⸗ in alle ihne

zu beſondern Zeiten.

Im Sommer. Mel. Wie wohl iſt mir, o Freund

588 W kerun All

Freude; verſchönt iſt, Schö⸗

pfer, deine Welt! Es prangt in einem Feierkleide Gebirg und Thal und Wald und Feld! Wie heilig wird mir jede Stätte! Wohin ich ſeh, wohin ich trete, biſt du mir

nah, und fühl ich dich; wo⸗

hin ich ſchau, auf allen Flu⸗ ren, in allen deinen Krea⸗ turen, erblick ich, Welter⸗ halter, dich.

2. Wie haſt du, Gott der Macht und Güte, ſo liebe⸗ voll an uns gedacht! Schoͤn war des Frühlings bunte Blüthe; reich iſt des Som⸗ mers ernſte Pracht. Zum vollen, fröhlichen Genuſſe empfäangt von deinem Ueber⸗ fluſſe, o Gott, was lebet, Speiſ' und Trank. Gebirge geben, Thäler geben, was Allen nöthig iſt zum Leben; und Alle jauchzen froh dir Dank.

3. Weit um mich her iſt Alles Freude; o freu auch, meine Seele, dich in Gottes ſchönem Weltgebäude! Sein Segen reifet auch für mich. Hoch müſſe deſſen Lob er⸗ ſchallen, der mir ſo wohl thut, Allen, Allen, ſo wohl thut, der ſo freundlich iſt! Stimmt ein in der Geſchöpfe

Chöre; dir, Gott, ſei Preis,

4337

dir Dank und Ehre, der du ſo mild und gnäaͤdig biſt.

Mel. Wer nur den lieben Gott

589 Algütiger, dir will ich ſingen

auf jeder ſegenreichen Flur; dir meine Dankgefühle brin⸗ gen im großen Tempel der Natur. Vom Aufgang bis zum Niedergang erſchalle, Gott, dein Lobgeſang.

2. Du biſt der Geber aller Freude, des Segens Schoͤ⸗ pfer biſt du, Gott ! Den Heer⸗ den gibſt du ihre Weide und deinen Kindern allen Brod. Genährt, geſchützt, gepflegt durch dich, freut Alles, was da lebet, ſich.

3. Und Leben ſtroͤmt mit

deiner Sonne in jeden Halm,

in jede Bruſt; ſie gibt den Blüthenthälern Wonne, und allen Weſen neue Luſt. Ver⸗ jüngt durch ihren milden Strahl, jauchzt Hain und

Flur und Berg und Thal. 4. Auf unſre Saaten träu⸗ felt Segen herab mit jedem Morgenthau. Gott , wie erfriſcht dein ſanfter Regen das Gras, die Blumen auf der Au! Der Bach, der aus dem Berge quillt, erquickt den Wandrer und das Wild. 5. Da ſtehn die Zeugen deiner Milde hier in der Schöpfung Heiligthum. Weit durch die reichen Korngefilde tönt himmelan dir Lob und Ruhm; ſie dringen, Herr, zu

.