432 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
ein neuer Schritt zur Ewig⸗ keit gethan. 1
5. Du Herr wirſt auch noch immerdar mein guter Vater ſeyn und jetzt und auch bei grauem Haar mich ſegnen und erfreu'n.
6. Doch dir befehl ich meine Zeit. Ich leb in die⸗ er Welt, o Vater der Barm⸗ ſerzigkeit, ſo lang es dir gefällt.
7. Ich trau anf dich und zittre nicht, kein Unfall wird ſich nah'n: duwarſt ja meine Zuverſicht von meiner Ju⸗ gend an.
8. Ich ſchließ' auch jetzt in dunkler Nacht getroſt die Augen zu; ich fürchte keine ird'ſche Macht: du ſicherſt meine Ruh'!
Mel. Freu dich ſehr, omeine
580 Auf, o Seele, ſei noch munter!
Gottes Lob iſt deine Pflicht. Seine Sonne gehet unter; aber ſeine Güte nicht. Er hat mich auch heut ernäͤhrt, manche Freude mir gewährt, vor Gefahren mich beſchützet, mich in Schwachheit unter⸗ ſtützet.
2. Stets verehrt und hoch⸗ geprieſen ſeiſt du, treuer Gott, von mir! Was du Gutes mir erwieſen, danket meine Seele dir. Du haſt, war ichs gleich nicht werth, liebreich das Gebet erhört, das ich heut', als ich er⸗
wachte, dir im Namen Jeſu brachte.
3. Gib nun bis zum fro⸗ hen Morgen meinem Leibe ſanfte Ruh'! Durch dich ſchlaf' ich ohne Sorgen: wenn ich ſchlafe, wacheſt du. Leib und Seel' befehl ich dir, walte gnädig über mir! Sei auch du der Gott der Mei⸗ nen, zähl' ſie Alle zu den Deinen!
4. Laß uns doch kein ban⸗ ges Schrecken, Räuber nicht, nicht Feuersglut plöotzlich aus dem Schlummer wecken, halt uns feſt in deiner Hut! Hilf, wenn Krankheit oder Tod uns im ſichern Schlafe droht, oder laß uns, wenn wir ſter⸗ ben, deines Himmels Freu⸗ den erben!
Mel. Werde munter, mein
581 Sink ich einſt in
jenen Schlum⸗ mer, aus dem keiner mehr er⸗ wacht, geh ich aus der Welt
voll Kummer, Todesruh', in
deine Nacht: o dann ſchlaf ich anders ein. Weg aus dieſes Lebens Pein, wall ich hin zu deren Hütten, die, nun
glücklich, hier auch ſtritten. I
2. Jetzt entſchlaf' ich, auf⸗ zuwachen noch für Tage die⸗ ſer Zeit! Laß mich fertig ſtets mich machen, Vater, zu der Ewigkeit, daß ich Wanderer dann ſei leicht, bereit, von Buͤrden frei, von den Laſten
dieſer
dieſer Eid lie
unſterb
3. Gen mih ſehe mirerſchein tthörtem liebet, Stärker 1 im Schm nungsvall ſterbend d mich iſn g
Mel. 3
582
Herr, der gehn. Noe ihr Glar lend Her
2. Vor nimmt ſi und ſucht von edler entweicht man ihm! 3. Sit rüͤhrt ihr iſt jetzt me⸗ So ſchens zuruck, ſtärkt den 4. Yer
Nrſiukt,
ne Weist unſre Herr all unſer Nacht.
1 3 Sie n„ un Brüdern
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