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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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zu beſondern Zeiten.

dieſer Erde, wenn ich nun unſterblich werde. 3. Gern laß einſt den Tag mich ſehen, der als Retter mir erſcheint: wenn mit nicht erhörtem Flehen, wer mich liebet, um mich weint! Stärker, als mein Freund im Schmerz, ſei mein hoff⸗ nungsvolles Herz, und, noch ſterbend dich zu preiſen, laß mich ihn gen Himmel weiſen!

Mel. Wo Gott zum Haus 005 Cch ſeh im Abend⸗ 9 8 2 J rothe ſchon,

Herr, deine Sonne unter⸗ gehn. Noch untergehend freut ihr Glanz, erhebt ein füh⸗ lend Herz ſo ganz.

2. Von einer halben Welt nimmt ſie den Segen mit, und ſucht ihn nie. So geht von edler That dein Freund, entweicht dem Dank, den man ihm weint.

3. Sie ſinkt; ich blick ge⸗ rührt ihr nach, nicht mehr

iſt jetzt mein Aug' zu ſchwach.

So ſcheucht zu ſtarker Glanz zurück, beſcheidne Tugend ſtärkt den Blick.

4. Verſunken iſt ſie; ſo verſinkt, ſobald, Herr, dei⸗

ne Weisheit winkt, auch unſre Herrlichkeit und Pracht; all unſer Glanz verliſcht in Nacht.

5. Sie ſank und floh von uns, um ſchön dort andern

Bruüdern aufzugehn, die jetzt

ſich ihrer Ankunft freun,

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und dir nun Morgenlieder weihn.

6. So gehn auch wir der⸗ einſt, erwacht vom Schlum⸗ mer unſrer letzten Nacht, ſchließt hier ſich unſer Le⸗ benslauf, zu einer höhern

Wallfahrt auf.

Mel. In allen meinen Thaten

583 Dor Mond iſt aufgegangen; die goldnen Sterne prangen am Himmel hell und klar; der Wald ſteht ſchwarz und ſchweiget, und aus den Wie⸗ ſen ſteiget der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie iſt die Welt ſo ſtille, und in der Dämmrung Hülle ſo feierlich und hold; gleich einer ſtillen Kammer, wo ihr des Lebens Jammer venſchlafen und vergeſſen ollt.

3. Gott, laß dein Heil uns ſchauen, auf nichts Ver⸗ gänglichs bauen, dem Eit⸗ len nie uns weihn! Laß uns nur weiſe werden und vor dir hier auf Erden von Her⸗ zen fromm und fröhlich ſeyn!

4. Wollſt endlich ohne Grämen aus dieſer Welt uns nehmen, durch einen ſanften Tod; und wann du uns genommen, ſo laß uns zu dir kommen, du lieber, treuer, frommer Gott! 5. So legt euch denn, ihr Glieder, in Gottes Namen nieder; kalt iſt der Abend⸗

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