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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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deinem

7. Er weiß: nur des Ge⸗ ſetzes Kraft, und wär' es auch noch mangelhaft, ge⸗ währt dem Volke Sicherheit und Ordnung und Zufrie⸗ denheit. 8. Er lebt, von Trug und Unrecht frei, ſtets folgſam dem Geſetz und treu, und fühlt, wenn er es gern voll⸗ führt, ſich dann ſo frei, als der regiert.

9. O Gott , laß mich ge⸗ wiſſenhaft, und ſtark durch deines Geiſtes Kraft, mich allen meinen Pflichten w eihn; ſo kann ich deiner Huld mich freun.

Mel. Aus der Tiefe rufe ich 5 48 INer gehorcht, der thu's mit Luſt! Jeder Bürger, ſich be⸗ wußt, daß nicht jeder herr⸗ ſchen kann, ſei ein guter Un⸗ terthan!

2. Biſt du niedrig, biſt du groß; ſei vergnügt mit Loos! Schäm' dich deines Standes nicht; nöthig iſt ja Jedes Pflicht..

3. Zur gemeinen Wohl⸗ fahrt ſei dem Geſetze ſtets getreu! Wer ihm gern ge⸗ horchen kann, der nur iſt ein freier Mann.

4. Schaue Jeſum Chri⸗ ſtum an; er, wie du, ein Unterthan, und doch aller Fürſten Gott , that, was das Geſetz gebot.

5. Ehre dem, dem Ehr'

412 Geſinnung und Verhalten des Chriſten

gebührt! Schoß und Zoll dem, der regiert! Gib, als gäbſt du Gott, dem Herrn, was dir auferlegt iſt, gern!

6. Ordnung und Gerech⸗ tigkeit, Schutz und Fried' und Sicherheit, welch' ein Gluͤck, das man nur hat durch der Obern Rath und

That!

7. Lebe ſelbſt gewiſſenhaft; ihres Wandels Rechenſchaft laß dem Herrn, und ſieh' nur du, daß du ſelbſt gerecht ſeiſt, zu!

8. Obrigkeit und Unter⸗ than, betet Gott den Höch⸗ ſten, an! Fürchtet ihn: denn ſein Gericht wird gerecht ſeyn: ſündigt nicht!

Hoher Stand. Mel. Vom Himmel kam der

er höher durch 549 W Geburt ſchon iſt, als ſeine Brüder, kenn', als Chriſt des beſſern Adels Werth und Pflicht; den fühl er, den entehr' er nicht!

2. Er, ſind ihm Bruͤder unterthan, er ſei ihr Vater, kein Tyrann; ſo mild und Aebreich als gerecht; er iſt wie ſie auch Gottes Knecht!

3. Nicht wähn' er, weil er groß und frei vor den Ge⸗ ringern iſt, er ſei erhaben über Recht und Pflicht und Rechenſchaft; das wähn' er nicht!

4. Er ſehe, mehr begluͤckt von Gott, nicht mit Verachf

G tung

tung od von deſ der ihm erhebt! 5. Er und Zw durch M ihm gie mit And 6. ihm ver ſeine ſe thäͤtig ſ ward d herr! 7.& Macht Thaten zuwhm von de 8.2 ven, i der ver terland als An 9. T vergißt, diige ſt der der der wo ſtrebt. 10. Toded ler, geo de du wat ſe zugs

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