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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Ider TagvonGi Das Landd Gott mirdh

in beſondern Verbindungen.

Noth genießen; es gibt mir Nahrung, Sicherheit; erhält Recht und Gerechtigkeit und

ſchützt mein Gut und Leben.

2. Drum will ich ſtets er⸗ kenntlich ſeyn, durch nütz⸗ liche Geſchäfte mich der ge⸗ meinen Wohlfahrt weihn, will Zeit, Beruf und Kräfte dem Vaterlande, das mich ſchützt, und mir und meinen Brüdern nützt, mit treuem Eifer widmen.

3. Nie will ich Ruh' und Sicherheit im Staate fre⸗ velnd ſtören; will meine Lan⸗ desobrigkeit, als Gottes Ord⸗ nung, ehren, und ihren Wil⸗ len jederzeit, mit treuer Un⸗ terwuͤrfigkeit, nach Möglich⸗ keit erfuͤllen.

4. Auch will ich meiner Brüder Glück durch meine Schuld nie hindern; will ſtets ihr widriges Geſchick,

ſo viel ich kann, vermindern;

will freundlich dienen jeder⸗ mann, und helfen, wo ich helfen kann, zum allgemei⸗ nen Beſten.

5. Auf, Bruder, die ihr's redlich meint, nützt eurem Vaterlande, das euch zu gleichem Zweck vereint, in jedem Amt und Stande! Und fordert es des Landes Wohl, ſo opfert, wie es jeder ſoll, ihm freudig Gut und Leben!

6. Gott ſteh uns bei, daß Alle wir nach unſern Pflich⸗ ten leben, und ſchon, als

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gute Bürger, hier nach je⸗ nem Reiche ſtreben, in das nur treue Knechte gehn, die in dem Dienſte hier beſtehn, zu dem du ſie berufen!

Obrigkeit und Unterthan. Mel. Vom Himmel kam der

5 47 Gou, der zum Segen fuͤr die Welt uns Fürſten gibt und ſie erhält, du willſt, daß ih⸗ nen jeder treu, gehorſam und ergeben ſei.

2. Sie wachen ſtets mit offnem Blick und ſorgſam für der Länder Glück; durch ſie fließt Sicherheit und Ruh' den Bürgern aller Stände zu.

3. Nicht Jeder iſt in Würden groß: oft iſt ein niedrer Stand ſein Loos; doch Jeder, ſei er noch ſo klein, kann achtungswerth als Bürger ſeyn.

4. Er iſt's, wenn er den Fürſten liebt, und den Ge⸗ ſetzen, die er gibt, Zeit, Kräfte, Sorgfalt, Eifer weiht, gern thut, was jedes ihm gebeut:

5. Wenn er gewiſſenhaft ſtets iſt, nie ſeines Bürger⸗ eids vergißt; und das, was er entrichten ſoll, gern bei⸗ trägt zu des Ganzen Wohl.

6. Er iſts, wenn er als Bürger denkt, nie andrer Bürger Rechte krankt, und fern von ſchlauer Ränke Liſt, zum Wohl des Landes thä⸗

iig ü 7. Er