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Seit und Unte⸗ a Hott den hih⸗ chtet ihn: dan — wird gench —t nicht!
Stand. rhimmel kam der zer höher durch —=) Geburt ſchon Brüder, kenn, 8 beſſern Adels Sicht; den fühl
ad er nicht! d ihm Bruͤden er ſei ihr Vaten *; ſo mild und Igerecht; er iſ Gottes Knecht hhn'er, weil e
vor den Gr⸗
er ſei erhaben and Pfliht m „ das waͤhn g
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in beſondern Verbindungen.
tung oder Spott auf den,
von deſſen Schweiß er lebt, der ihm erwirbt, was ihn erhebt!
5. Er haſſe Grauſamkeit und Zwang, verpraſſe nicht durch Müßiggang, was Gott ihm giebt, beglückt zu ſeyn, mit Andern, aber nie allein!
6. Froh neben ihm, mit ihm vergnügt ſei, wer ihm ſeine Felder pflügt! Wohl⸗ thätig ſoll er ſeyn; denn er ward darum nur des Armen Herr 7. Er,(denn er hat mehr Macht und Zeit zu höhern Thaten) ſei bereit, auch mehr zu thun für Volk und Staat, von dem er ſeinen Vorzug hat!
8. Verächtlicher, als Skla⸗ ven, iſt im Tod einſt jeder, der vergißt, daß er des Va⸗ terlandes Wohl auch mehr, als Andre, fördern ſoll.
9. Doch, wenn er's nicht vergißt, ſo freut der Nie⸗ drige ſich ohne Neid, weil der der Welt zum Segen lebt, der wohlzuthun ſich ſtets be⸗ ſtrebt.
10. Und ſpricht in ſeinem Tode dann: das war ein ed⸗ ler, großer Mann! Er, durch der Tugend Glanz verklärt, war ſeines Glücks und Vor⸗ zugs werth!
Mel. Schon iſt der Tag von
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und That Gerechtigkeit zu üben, und wandle ſtets den rechten Pfad, den Gott dir vorgeſchrieben! Ein Richter, der dies je vergißt, partheiiſch und beſtechlich iſt, zerſtört das Glück der Erde. b 2. O wehe denen, welche nicht ihr Ohr zur Unſchuld neigen, die mit Verletzung
ihrer Pflicht Geſetz und Rech⸗
te beugen! Sie ſaͤen Fluch und arnten Fluch durch ihren feilen Richterſpruch, denn Gott beſchützt die Wahrheit. 3. Wenn ſie nicht treu im Amte ſind; Gott kennt der Wahrheit Sache. Der Un⸗ terdruͤckten Thräne rinnt und ſchreit zu ihm um Rache. Ge⸗ foltert von Gewiſſensqual, erſcheinen ſie im Todesthal und am Vergeltungstage. 4. Der Redliche nur wird beglückt, der nie das Recht verdrehet, die Einfalt nie durch Liſt berückt, und nie
die Unſchuld ſchmähet. Er
gibt und nimmt und redet nichts, wodurch die Stätte des Gerichts entheiligt wer⸗ den könnte. b 5. Er geht, entfernt von Sucht nach Geld, auf des Geſetzes Wegen, und jedes Urtheil, das er fällt, bringt ſeinem Herzen Segen. O wohl dem Land, wo jeder⸗ zeit nur Wahrheit und Ge⸗ rechtigkeit in allen Staͤnden blüͤhen! 6. Laß jeden hier ſein Imt ge⸗
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