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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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reißt meinen Geiſt aus viel tauſend Nöthen; endet die⸗ ſes Lebens Leiden, und gibt mir einſt dafuͤr alle Him⸗ melsfreuden.

9. O dann wird an ho⸗ hern Schäͤtzen Geiſt und Herz, frei vom Schmerz, ewig ſich ergötzen. Bleibend Gut iſt nicht zu finden in der Welt, ſie enthält Güter, die ver⸗ ſchwinden.

10. Sind nicht dieſes Le⸗ bens Güter Unbeſtand, eitler Tand, Laſten der Gemüther? Dort, dort ſind die edlern Gaben; denn mein Hirt, Chriſtus, wird dort mich ewig laben.

11. Herr, mein Heil, Qnell aller Freuden, du biſt mein, ich bin dein! Niemand kann uns ſcheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zu Gut in den Tod gegeben.

12. Du biſt mein, weil ich dich faſſe und dich nicht, o mein Licht, aus dem Her⸗ zen laſſe. Laß mich, laß mich hingelangen, wo du mich und ich dich ewig werd' umfangen.

In eigener Melodie.

7 0 as Gott thut,

09 9 das iſt wohl⸗ gethan! Voll Weisheit iſt ſein Wille. Ihn bete ich in Demuth an, und halt' ihm kindlich ſtille. Er iſt mein Gott, der in der

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Pflichten gegen uns ſelbſt.

Noth mich wohl weiß zu er⸗ halten, drum laß ich ihn nur walten.

2. Was Gott thut, das iſt wohlgethan! Sein Wort kann ja nicht trügen; er füh⸗ ret mich auf rechter Bahn zum ſeligſten Vergnügen. Troſt und Geduld gibt ſeine Huld; er wird mein Unglück wenden; es ſteht in ſeinen Händen.

3. Was Gott thut, das iſt wohlgethan! Er wird mich wohl bedenken; wenn ich mir ſelbſt nicht helfen kann, wird er mir Hülfe ſchenken. Ja, ſeine Treu iſt täglich neu: drum will ich auf ihn bauen und ſeiner Güte trauen.

4. Was Gott thut, das iſt wohlgethan! Er iſt mein Licht und Leben, der nie mein Ungluͤck wollen kann: ihm will ich mich ergeben in Freud und Leid. Es kommt die Zeit, da öffentlich erſchei⸗ net, wie treulich er es meinet.

5. Was Gott thut, das iſt wohlgethan! Muß ich den Kelch gleich ſchmecken, der bitter iſt nach meinem Wahn, laß ich mich doch nicht ſchre⸗ cken; weil mich zuletzt mein Gott ergötzt mit ſüßem Troſt im Herzen: da weichen alle Schmerzen.

6. Was Gott thut, das iſt wohlgethan! Dabei will ich verbleiben. Es mag mich

auf

Ge

auf de mut 9od und El wird Gott m lic in ſeinen teu. Drum walten.

In eige

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alzeit! Se der beſte. dem bereit, d ben feſte. T hilſt in der tiget mit Me veitraut, fe den wird er 2. Er iſ Zuverſicht, Freude, L. er will, d unmuthign Vont iſt we Haar auf i zallet! Des die für mich ſtetz, was! 4. Wann gebent, da laſſen: ſon benzeit in ſaſen. Di ih meine lehen Stun * Got, ha