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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Geduld und Gelaſſenheit im Leiden.

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S. Dort verſchwindet alles Leid, wie der Nebel vor der Sonne: vor dir liegt die

Ewigkeit und das heil'ge

Land der Wonne. In die Heimath gehſt du ein, ewig ſelig da zu ſeyn.

Mel. Wer nur den lieben Gott

461 W ohlthatig ſind

O der Erde Lei⸗ den. Dies glaube feſt und murre nicht! Am Ende fol⸗ gen ihnen Freuden; auf Nacht und Graun folgt Sonnenlicht. Drum dulde mit Gelaſſenheit und Muth die Leiden dieſer Zeit!

2. Durch Leiden will dich Gott bewähren, entwöhnen von der Luſt der Welt, zur Weisheit leiten und dich leh⸗ ren, mit Ernſt zu thun, was ihm gefällt: du ſollſt mit kindlichem Vertraun auf ihn und ſeine Hülfe ſchaun.

3. Wirſt du bei lauter Erdenfreuden und in des Glückes Sonnenſchein ſo leicht der Thorheit Bahn vermeiden? ſo gern der Sünde Lockung ſcheun? Wird nicht, wenn nie ein Schmerz dich rührt, dein ſchwaches Herz gar leicht verfuͤhrt?

4. Was predigt ſtarker dir die Lehre: Vergänglich iſt die Luſt der Welt! als wenn

in Trübſal manche Zähre

herab von deinem Auge fäͤllt? Was lehrt dich mehr Abhän⸗ gigkeit, mehr Demuth, Gott⸗ ergebenheit? 4

5. Wenn alle deine Stützen brechen, auf welche ſich dein Arm geſtützt, wenn Krank⸗ heit, Gram und Schmerz dich ſchwächen, und Macht und Reichthum dich nicht ſchützt; dann lernſt du freu⸗ dig Gott vertraun, und nur auf ſeine Hülfe bau'en.

6. Ja, der Allweiſe ſchickt dir Leiden, damit er dich zur Tugend führt; ſchafft dir durch ſie ſelbſt künft'ge Freu⸗ den, indem er dein Gewiſſen rührt. Verehre ſeine Weis⸗ heit, Chriſt, die ſtrafend ſelbſt noch Güte iſt!

7. Gott will, wie gute Väter handeln, durch weiſe Zucht dich auferziehn; gut ſollſt du und unſträflich wandeln, die Welt und ihre Lüſte fliehn, dich bilden in der Prüfungszeit zum Leben der Unſterblichkeit.

8. So nimm in Demuth und Vertrauen den Kelch des Leidens willig an, und walle ohne Furcht und Grauen auch auf der allerrauhſten Bahn! Ihr Ende wird dich einſt erfreun, und Wonne, Ruh' und Friede ſeyn.

Mel. In allen meinen Thaten 462 Cech hab' in guten L J Stunden des

Lebens Glück empfunden und