Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

de, daß der Lauf zum hohen Ziel uns erleichtert werde; und auch ich freue mich; denn du haſt mir Leben und Gefühl gegeben.

4. Doch ich ſoll des Le⸗ bens Luſt menſchlich nur ge⸗ nießen, meiner Würde mir bewußt, jeden Tag beſchlie⸗ ßen. Deine Hand gab Ver⸗ ſtand, Triebe zu beſchränken, die zum Böſen lenken.

5. Nie darf das Vergnü⸗ gen mich meiner Pflicht ent⸗ locken; nie mich, Vater, gegen dich und mein Heil verſtocken. Wer vergißt, was er iſt, und nur thieriſch le⸗ bet, ſteht einſt da und bebet.

6. Ach, wie mancher hangt ſein Herz feſt an Erdenfreu⸗ den! Und wie tobt in ihm der Schmerz, wenn ſie von ihm ſcheiden! Gott , laß nie mich an ſie ganz den Geiſt

gewöhnen, nie den Sinnen

fröhnen. 7. Wilde Freude kann gar leicht die Geſundheit ſchwä⸗ chen. O wie wird ſich, wenn ſie weicht, das Gewiſſen rächen! Steh mir bei! Gott verleih, daß, wenn ich erkran⸗ ke, doch mein Troſt nicht wanke!

8. Nur ein mäßiger Ge⸗ nuß ſtärkt des Lebens Kraͤfte; er verſcheucht den Ueberdruß, fördert die Geſchäfte, und mein Geiſt, der dich preißt, wird dabei getrieben, ewig dich zu lieben.

Augen ſtaͤnde,

Pflichten gegen uns ſelbſt.

9. Gib denn, daß ich weiſe ſey, wenn mir Freuden win⸗ ken! Laß mich nie, dir un⸗ getreu, in den Taumel ſin⸗ ken! Leite mich, daß ich dich auch in Freuden ehre, und mein Heil nicht ſtöre!

10. Alle Luſt der Sinn⸗ lichkeit wird vorüberfließen;

nur was Geiſt und Herz er⸗

freut, werd ich ſtets genie⸗ ßen. Guter Gott, laß im Tod, wenn die Sinne ſchwin⸗ den, mich dies Gluck em⸗ pfinden.

Mel. Gott des Himmels und

is der Tod ihm 457 B winkt zum Grabe, danke ſeinem Gott der Chriſt, dem die theure Seelengabe, Heiterkeit, ver⸗ liehen iſt, der auch nie ſie frech entweiht, immer ſich in Unſchuld freut.

2. Er verzehret ſeine Kräfte nicht in unzufriednem Sinn; unter nützlichem Geſchäfte fliehen ſeine Tage hin. Heit⸗ rer glänzt ſein Angeſicht im Gefuͤhl erfullter Pflicht.

3. Leichtſinn, der ſich Freude nennet, aber von der Tugend gern ſich im wil⸗ den Taumel trennet, bleibet von dem Chriſten fern, deſ⸗ ſen heitrer feſter Muth auf der Tugend nur beruht!.

4. Wenn auch jedes Glück

ihm ſchwände, und die Erde freudenleer ihm vor ſeinen Hoffnung

flieht

V V V

1

füet inn nim voll geht an ins beßte Va 3 Etarke meme Seele zun Guten! ich den Pfa mir Feſu det ſtort meinen wenn ich fr in.

4580

deß wollen und von der Grab ihm! neuen.

2. Denn gab uns Go das Leben u nach dem⸗ mehr zu ge⸗

4 Die haucht ſein G lung wehn d diumel zeir Bund der ſ ger.

4. Und G Betg und ſeine Gnade ſirer Güte din inſtr

,. Deu fro n

Imem Segen van anne ſiie herab auf d auch gern