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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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flieht ihn nimmermehr; muth⸗ voll geht an ihrer Hand er ins beßre Vaterland.

5. Stärke, Gott, auch meine Seele, daß ſie ſich zum Guten neigt: gib, daß ich den Pfad erwähle, den mir Jeſu Lehre zeigt! Nichts ſtört meinen heitren Sinn, wemn ich fromm und weiſe in.

Mel. Mein erſt Geſchäft ſey 4 58 Jaß unſer Gott uns Leben gab, deß wollen wir uns freuen, und von der Wiege bis ans Grab ihm unſern Dank er⸗

2. Denn auch zur Freude gab uns Gott auf dieſer Welt das Leben und hat verheißen, nach dem Tod der Wonne mehr zu geben.

3. Die Fruͤhlingswärme haucht ſein Mund, und Küh⸗ lung wehn die Wogen. Am Himmel zeigt von ſeinem Bund der ſchöne Regenbo⸗ gen.

4. Und Gärten, Wälder, Berg und Flur verkünden ſeine Gnade. Wir finden ſeiner Güte Spur auf je⸗ dem unſrer Pfade.

5. Drum können wir bei frommem Fleiß getroſt auf Segen warten. Von heitrer Stirne fließt der Schweiß herab auf Feld und Garten.

6. Doch geben wollen wir auch gern, die wir von Gott

Weiſer Genuß der Lebensfreuden. 345

genommen, und ahnlich wer⸗ den unſerm Herrn, zu dem dereinſt wir kommen.

7. Wir ſchaun die Wunder ſeiner Hand aus unſern tie⸗ fen Fernen, und wiſſen: un⸗ ſer Vaterland iſt über jenen Sternen.

8. Auf unſerm Leben ſchwimmt, wie Schaum, ein wenig Müh' und Kum⸗ mer. Das Leben iſt ein Morgentraum, der Tod ein kurzer Schlummer.

9. Wir ſinken frendig in den Staub, der unſre Vater decket, und gönnen Würmern ihren Raub; weil Gott uns auferwecket.

Geduld und Gelaſſen⸗ heit im Leiden.

Mel. Was mein Gott will

459 Gett, immer groß 2 an weiſer Huld, du Geber meiner Freuden, behüte mich vor Ungeduld bei dieſes Lebens Leiden! Auch ſie verhängſt du über mich nach ewig weißen Schluͤßen; ſie werden mir, trau ich auf dich, zum Beſten dienen müſſen.

2. Ich raube mir durch Ungeduld ſelbſt viele meiner Freuden, verkenne deine Va⸗ terhuld, vermehre meine Lei⸗ den, vergeß oft des Berufes Pflicht und quäl' mich jeden Morgen, beim Mangel ſer⸗

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