Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

330

Wann ſie ermatten nur, will ich durch reme ſtille Freu⸗ den mich zu neuer Arbeit ſtärken. ind. Gib Weisheit, Herr, und laß mich nicht die Zeit mit Nebendingen und mit Verſaumniß meiner Pflicht verſchwenderiſch verbringen! Das muüſſe mein Vergnügen ſeyn, mich den Geſchaͤften ganz zu weihn, die du mir auferleget!

5. Ein heil'ger Trieb be⸗ lebe mich, o Hochſter, meine Pflichten in deiner Furcht, geſtärkt durch dich, mit Freu⸗ den zu verrichten! Ein Herz, das ſich des Guten freut, gibt zu der Arbeit Munterkeit, verſuͤßt uns ihre Laſten.

6. Laß mich vor dir, Herr, unverruückt mit einem Herzen wandeln, das Geiz und Ehr⸗ ſucht nie beſtrickt. Gewiſſen⸗ haft zu handeln; mein Leben

deinem Dienſt zu weihn; ſo

nuͤtzlich, als ich kann, zu ſeyn, das ſey mir Ehr⸗ und Reichthumt

7. Mir ſey bei Allem, was ich! tthu, mein Heil dein Wohlgefallen, ſo werd ich mit Gewiſſensruh⸗ auf ebnem Wege wallen! Denn wer dir, Heiliger, mißfäͤllt, was nützet dem die ganze Welt mit allen ihren Schätzen? 8. Laß⸗ mir den zritlichen Beruf,dazu mich, Herr, auf Erden dein weiſes All⸗ machtswort erſchuf, doch

nützlich werde.

Pflichten gegen uns ſelbſt.

eine Leiter werden, worauf ich einſt in jener Welt, die höheren Beruf enthält, zu hoͤhern Würden ſteige A

Mel. JAllein Gait. in det 86

43903 1 2

genshand, Herr; täglich Heil entgegen. Durch dich erhebt ſich Meer und Land zur Fruchtbarkeit, zum Se⸗ gen. Durch dich ſtromt vings aus der Natur Gedeihn auf jede Kreatur; du biſt des Segens Quelle.

2. Von dir kommt Weis⸗ heit und Verſtand; du machſt die Reiche bluͤhen; du füh⸗ reſt Weiſe in das Land, und ſegneſt ihr Bemühen; d gibſt dem Geiſte Thatizfeit; du biſt's, der jedem raft verleiht, den Nächſten zu begluͤcken.

3. Durch dich, Herr, bringt uns Land und Meer die Guͤter deiner Erde von weit entlegnen Volkern her, damit geſegnet werde mit

allen Gütern deiner Hand das fernſte Volk, das fernſte

Land und deine Liebe preiſe.

4. Du zeigeſt ihren Wir⸗ kungskreis den Buͤrgern die⸗ ſer Erde, daß jeglicher durch ſeinen Fleiß dem Andern Daß jeder, den dein Wink erſchuf, froh ſey im eigenen Beruf, 3 iſt

dein allweiſer Wille! 5. Gib

üm le m Feglichem Ritſter, Br verth; ld

Pn begehrt

ſath th und B 7. Du bif türan, v Segen; du nen ſeyd be dern gem du die dieh ſo ſey eine nach Jeſue

Pärdizu

ſet Gebra 1ℳ hrn

ſi nein u wältent 8. heit tgbi ſoih tautzat nütt und ich nicht ew gen Gh

JMei unm e