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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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ahn dit unnn d Verſtand; du dA che blüher 1 m Piſe in das du dern gern entgegen!

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Arbeitſamkeit und Berufstreue.

5 Gib uns, o Vater, Redtichkeit sin des Berufs Geſchaͤften! Lehr weiſ uns brauchen unfre Zeit, nach unſern beſten Kräften! Hilf nützlich werden zedermann, wenn Rath und That ihm

elfen kann r ſeinem beſ⸗

ſern Gluͤcke!

6. Wie du fuͤr Alle Vater biſt, für Böſe und Gerechte, ſo ſey, zuwer Erdenbuͤrger iſt, von jeglichem Geſchlechte uns Nächſter, Bruder, ſey uns werth; und wenn er Hülfe,

Troſt begehrt, find' er ſtets Nath und Beiſtand!

7. Du biſt der Vater, der erfreut, verbreiteſt deinen Segen; du rufſt: zum Seg⸗ nen ſeyd bereit, geht Bruͤ⸗ Wie du die Lieb und Güte biſt; ſo ſey ein jeder, der ſich Chriſt nach Jeſu Chriſto nennet!

Wuͤrdigung und wei⸗

ſer Gebrauch der irdi⸗ 9, ſchen Guͤter.

k 3 an Es iſt das Heil uns 40 K err, laß mich 1 44. doch gewiſſen⸗ haft mein zeitlich Gut ver⸗ wälten! 1 Gib ſelbſt mir Weis⸗

heit, gib wir Kraft, damit

ſo hauszuhalten, wie es mir

nützt und dir gefällt, damit ich nicht in jener Welt an wigen Gütern darbei

2. Mein Hab und Gut kommt ja von dir, es iſt

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dein milder Segen. Richt zum Verderben gabſt du mir mein zeitliches Vermögen; du gabſt es mir zum wah⸗ ren Wohl. So hilf denn, daß ichs, wie ich ſoll, nach deiner Vorſchrift brauche! 3. Was iſt das mir ge⸗ ſchenkte Gut? Berguͤnglich, wie die Erde. Gib, daß ich nie zum Uebermuth da⸗ durch verleitet werde! Nie reiß' ein irdiſcher Gewinn mein Herz ſo weit zum Eit⸗ len hin, daß ich mein Heit vergeſſe!

4. Was hulfe mir die V ganze Welt mit allen ihren b

Schätzen, verführt' mich zeit⸗ lich Gut und Geld, ſorglos hintan zu ſetzen, was mei⸗ aner Seele Heil begehrt, und mir ein ewig Glück gewährt? Wie iſtrafbar würd' ich hanu⸗ den

Mein erſtes Trachten

ſey allhier nach deines Gei⸗ ſtes Gaben! Wie reich bin ich, o Gott, in dir, wenn ich nur dich kann haben! Hab ich nur, Hochſter, dei⸗ ne Huld, bin ich voll Glau⸗ ben und Geduld, was fehlt dann meiner Seele? im

6. Den Geiz laß ferne von mir ſeyn, die Wurzel alles

Böſen! Von Unruh und Ge⸗

wiſſenspein kann, Reichthmn nicht erlöfen. Er hilft in

Todesſtunden nnichts, und tlichts am Tage des Gerichts.

Da ſchützt er keinen Sünder. 7. Lehrr