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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Dank uns weihen: dann unſer Lohn

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Arbeit ſehe!

Arbeitſamkei und Berufstreue.

ſende ſich freuen und heißen wie iſt

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) das Vermögen

1 das Gute zu voll⸗ bringen; er gibt zur Arbeit Muth und Kraft und laͤßt

ſie uns gelingen. Was man mit ihm nur unternimmt, wird, Willen ſtimmt, nicht ohne

Srgen bleiben.

812. Wer ſich's zur erſten Rag⸗ macht, vor ihm ge⸗ recht zu werden, und erſt nach ſeinem Reiche tracht't, dem gibt er auch auf Erden vom Irdiſchen mit milder Hand ſo viel, beim Fleiß in ſeinem Stand, als ihm wahrhaftig nützet.

3. Gott iſt der Frommen

Schild und Lohn; er krönet ſie mit Gnade, daß ihnen nicht der Feinde Hohn und keine Mißgunſt dn Mit

ſeinem Schutz bedeckt er ſie,

und ſegnet bei des Lebens Müßh' ihr Herz mit Troſt und

Hoffnung.

4. Drum gib, o Gott,

daß ich auf dich bei meiner Mit Licht und Weisheit ſegne mich, daß ich nie Wege gehe, die mir dein heilig Wort verbeut! Nach deines Reichs Gexech⸗ tigkeit laß mich vor Allem

trachten,

wenns mit ſeinem

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5. Laß Müßiggang und Trägheit mich mit aller Sorgfalt meiden; thun,

was ich ſoll, geſtärkt durch

dich, gehorſam und mit Freuden, daß ich in mei⸗

nem Stande treu, und mei⸗

nen Brüdern nützlich ſey, und dir zur Ehre lebl

6. Sey überall, mein Gott, mit mir! Die Werke meiner Hände befehl ich, Allerhoch⸗ ſter, dir; hilf, daß ich ſie vollende zu deines großen Namens Preis, und daß die

Frucht von meinem Fleiß in-

jene Welt mir folge! Mel. Schon iſt der Tag von Gott

(a) ur Arbeit 439 8* nicht zum

Müßiggang, ſind wir, o Herr, auf Erden; drum laß

auch mich mein Lebenlang

durch Arbeit nützlich werden! Gib mir Verſtand und Luſt

und Kraft, geſchickt, treu

und gewiſſenhaft mein Werk hier zu verrichten. 2. Haſt du ein Amt, ſo warte ſeyn; das iſt, o Gott, dein Wille. O flöße ſ ſelbſt den Trieb mir ein, daß ich ihn treu erfülle; hilf,, daß ich ſtets an Willigkeit, an Ein⸗ ſicht und an Tuͤchtigkeit zu meinem Amte wachſe. b 3. Laß auch vor traͤger Weichlichkeit mich ſtets mein Herz bewahren! Laß mich, wenn es die Pflicht gebeut, nie meine Kraͤfte ſparen! Wann