Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

328

ich beides mir verſüße, mit Dank auf dich, den Geber, ſehn; auf dich, der du uns zärtlich liebſt und Nahrung und Erquickung gibſt! Arbeitſamkeit und Be⸗ rufstreue. Mel. O Gott, du frommer Gott, 436(Au haſt uns . 0 Herr, die Pflicht zur Arbeit auferleget,

und Fleiß in dem Beruf uns

ernſtlich eingepräget. Dir iſt, v Heiligſter, der Müßig⸗ Jang verhaßt: für uns des Unheils Quell, für Andere der Laſt. 2. In deine Ordnung Herr, laß willig mich beque⸗ men, und Buͤrden des Berufs entſchloſſen auf mich nehmen! Wenn auch mein Angeſicht der Arbeit Schweiß benetzt: wohlauf du haſt mich ſelbſt in den Beruf geſetzt. 3.[ Bewahre nur mein Herz vor eitlen Nahrungsſorgen! Gib mir mein täglich Brod, und ſorge du für morgen! Ich will an meinem Theil das Meine fleißig thun, und dann mit Zuverſicht in dei⸗ ner Fügung ruhn. 4. Auch fördre, großer

Gott, die Werke meiner

Hände, den Anfang ſegne

du, beglücke du das Ende!

Leben ſehn, wo wir

reuem Fleiß zu deiner 9 gehn.

Pflichten gegen uns ſelbſt.

Mel. In allen meinen Thaten

437 Z* Fleiße ward

das Leben vom

Schöpfer uns gegeben, und

nicht zu träger Ruh'. Wie Fruchtbarkeit dem Regen, ſo folgt dem Fleiße Segen; er ſtromt uns Gluck und Freuden zu. 6

24 Er ſtärkt des Leibes Kräfte; er fördert die Ge⸗ ſchäfte, gibt uns ein froͤh⸗ lich Herz; er ſchafft uns ſü⸗ ßen Schlummer, erleichtert Gram und Kummer, und lindert oft den herbſten Schmerz. 11

3. Er hilft den Hang be⸗ ſiegen zu ſündlichem Vergnü⸗ gen. Was mehr, was ſtets erfreut: der Unſern Wohl⸗

fahrt ſchützen, der Welt und

Nachwelt nuͤtzen, das iſt das Glück der Thatigkeit. 4. Drum laß uns, Gott,

auf Erden nie trag im Guten

werden: du gabſt der Kraft uns viel! Dich, unſern Herrn, zu ehren, und Men⸗ ſchenglück zu mehren, ſey immer unſer ſchönſtes Ziel!

5. Wenn Andre troſtlos klagen, dann werden wir

nicht zagen, und keinen Tug

bereun. Wenn Träge trau⸗ ern müſſen: dann ſpricht uns das Gewiſſen getroſten

Muth und Hoffnung ein.

6. Wenn einſt viel edle Thaten um uns, gleich reifen Saaten, mit reichen

Fruͤchten ſtehn, wenn Tau⸗ f ſende

fedd ſi fteu Dant duum unſer ko

Ar Ans we

Es i

380

hringen; er Müh und ſee uns gelin mit ijm nu wird, wenn Wälen ſtimn degen bleibe 82. Wer Sorge mach recht dad nach ſeinen dem gibt e vom dif Hand ſo⸗ in ſeinem mahrhaftig 73, Gott Schild und iſſe mit Gr wicht der keine Miße

ſeinem Sch und ſegne

Mißhihr. doffnung. b 35 Rh ich au Atheiſah