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Gebet.
dir vertraut und auf dich baut, den kröneſt du mit Segen auf allen ſeinen We⸗
en. 99. Du Geiſt der Kraft und des Gebets, du Geiſt der reinſten Liebe, erweck und ſtärke du nur ſtets zur An⸗ dacht meine Triebe! Und kann ich nicht mit Zuverſicht zu meinem Vater treten; ſo lehre du mich beten!
Mel. Wer nur den lieben Gott
39 6 Mein beſter Troſt 3 in dieſem Le⸗ ben iſt ein Gebet zu meinem Gott. Dies kann mir Kraft in Schwachheit geben, Ge⸗ duld und Muth in jeder Noth; bei jedem Gram, bei jedem Schmerz ein ruhiges, zufriednes Herz.
2. Wie kann ich Troſt und Ruhe finden, wann mein Gewiſſen mich verklagt, wann bei der Menge meiner Sün⸗ den mein Herz vor ſeinem Richter zagt? Nichts tröſtet mehr, als ein Gebet, das Gott, bei dir um Gnade fleht. 3. Muß ich, um des Ge⸗ wiſſens Willen, ein Spott der Laſterhaften ſeyn: ſo bet ich demuthsvoll im Stillen zu meinem Gott. Er hört mein Schrei'n, nimmt väterlich ſich meiner an und ſtaͤrkt mich auf der Tugend Bahn. 4. Ich will mich nie zu rä⸗
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chen ſuchen, wann mich ein Feind zu kränken ſucht; und dem will ich nicht wieder flu⸗ chen, der mir aus Unver⸗ ſtande flucht. Nein, meine Rach' ſey ein Gebet, das
5. Und wenn ein Kummer mich verzehret, den ich der Welt nicht klagen kann, dann ruf ich Gott , der mich er⸗ höret, um Troſt in dieſem Kummer an. Wer ihm ſein Leid mit Zuverſicht entdecket, den verwirft er nicht.
6. Ruf ich ihn an bei dem Geſchäfte des Standes, den ter mir verlieh: ſo fleh ich nie umſonſt um Kräfte; der Gott der Stärke gibt mir ſie. Er gibt, aus väterlicher Huld, mir Segen, Klugheit und Geduld.
7. Wann, böſer Lüſte Macht zu daͤmpfen, mir Schwachen Muth und Kraft gebricht: dann bitt ich Gott ; er hilft mir kaͤmpfen er gibt mir Muth zu jeber Pflicht; und ſtark durch meines Got⸗ tes Kraft, beſieg' ich jede Leidenſchaft. b
8. Wann ich im letzten Kampf des Lebens bei Nie⸗
mand Hülfe finden kann:
ſo ruf ich Gott doch nicht vergebens um ſeinen Troſt und Beiſtand an, der, wenn die Sprache mir vergeht, ſelbſt meine Seufzer noch verſteht..
Mel.


