280
Zeit ſind doch nicht werth der Herrlichkeit, die du wirſt offenbaren. Bald wird auch mir des Dulders Lohn; bald ſteh auch ich vor deinem Thron, mit treuer Käͤmpfer Schaaren, und danke dann dir, Gott, verklärt, der jetzt mich prüft, mich dann bewährt, daß ich, von allen Leiden frei, ein Seliger des Himmels ſei. Barmherziger! feſt, ohne Graun will ich dir traun; denn einſt werd ich dein Antlitz ſchaun!
Mel. Wer nur den lieben Gott
378 K err, mache mei⸗ 2 ne Seele ſtille! Bei jedem Leiden, das mich kräaänkt, geſchieht doch nur dein weiſer Wille, der Alles mir zum Beſten lenkt. Du
biſts, der Alles ändern kann; und, was du thuſt, iſt wohl gethan.
2. Du führſt uns ſelbſt auf rauhen Wegen zu höhe⸗ rer Vollkommenheit. Auch Widerwärtigkeit wird Se⸗ gen für Jeden, welcher dir ſich weiht. Sieht's gleich der blöde Geiſt nicht ein, wird doch der Ausgang herr⸗ lich ſeyn.
3. Drum laß mich ſtille ſeyn und hoffen! Haſt du mir Prüfungen beſtimmt; ſo ſteht dein Vaterherz dem offen, der ſeine Zuflucht zu dir nimmt. Wer ſtill in dei⸗
24
ner Fügung ruht, mit dem machſt du es immer gut.
4. Uns bleibt oft, was uns nuͤtzt, verborgen; genug für uns, du haſts erkannt' Wie oft ſind unſre Wünſch' und Sorgen kurzſichtig und voll Unverſtand! Du ſiehſt, was ſchädlich iſt, von fern, und deine Guͤte hinderts gern.
5. Nur du erkennſt und wählſt das Beſte! O Vater, mache ſelbſt mein Herz in dieſem hohen Glauben feſte; dann überwaͤltigt mich kein Schmerz. Ich duld ihn mit Gelaſſenheit; was mein Gott will, geſcheh allzeit.
6. Die Stunde wird doch endlich kommen, da mich vollkommnes Glück erfreut; denn endlich führeſt du die Frommen zur völligen Zu⸗ friedenheit: und dann wird Jedem offenbar, daß, Gott, dein Rath der beſte war.
7. Dann wird auch mich von allen Plagen ein ewiger Gewinn erfreun; dann wird mein Herz ſtatt aller Kla⸗ gen, voll Dankes und voll Lobes ſeyn: der Herr hat für mein Heil gewacht, hat Alles mit mir wohl gemacht!
Mel. Auf, ſchicke mich O⸗ s herrſcht ein 379 E Gott, der ſchuͤtzt
in Noth, und hilft, wenn ſie ihm traun, ſo gern den Sei⸗ nen! Drum ſei vergnägt, wie er es fügt! Bald kolge
ir
———
b
4
ma Sünd7
zem Peinen. 2 9 nurte dir gebricht, w ſet den betho Dir nütt der iitles Hetz
s Ewge;
3. Erkenn? äb Geduld,
deine Sünden den Flehitnu ſeinen Pfad g. laß von ſein
ſceeiden.
4 Dannfüt väterlich die die dein Heil! ſſe auch hier
entzuͤckt wirf anſt ſehn un
5. Drum Weg alhier gehn in mei
Stande Se⸗
Venn ichdir! auf ijm zum
lande.
0 ⁴ 980 G te Pflicht, i taa Se zurſitt un Predd zeben Nit wii ſet Uns Neri
diicht ermüͤden
„2 Auf ins Grah 8
agn eid


