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dich, Aumachtiget, verlaſ ken, aund ſich im Kummer aſſen?z? faſß In deine Hand befehle ich mein Wohlſeyn und mein Leben. Mein hoffend Auge blickt auf dich, dir will ich mich ergeben. Sei du mein Gott und einſt im Tod mein Fels, auf den ich traue, bis ich dein Antlitz ſchauue.
„Mäl. Jeſus meine Zuverſicht 5—8 Naer auf ſeinen 9/) D Gottvertraut, angſtigt ſich durch keine Sor⸗ enz; ihm, auf den er ſicher Jaut, bleibt ſein Kummer nicht verborgen. Gott ver⸗
läßt die Seinen nicht: dies
iſt meine Zuverſicht!
2. Er, der Schöpfer aller Welt, der Verſorger ſeiner Kinder, der, was er ver⸗ ſpricht, auch haͤlt, huldreich ſelbſt noch gegen Suünder, er, der uns hervorgebracht, hat auch, uns zu helfen, Macht. 823. Ihm, ihm iſt es immer leicht, unſre Wunſche zu er⸗ füͤllen; wie unmöglich es uns däucht, kann er doch den Kummer ſtillen, helfen ſtets, wenn Noth uns quält, wenn uns Rath und Beiſtand fehlt. 112☛ 118 dem He aun? wer ſb reich, wie et, an Segen? Niemand hilft, wie er) ſo gern auf des Lebens rauhen Wegen, er, der liebreich unſrer denkt,
und zum Glück die Trubſal lenkt. Ie i n ½ 5! Wenn mein Auge lange weint ich nicht ſeine Hulfe ſehe, und ſie nicht ſo früh erſcheint, als ich ſie von ihm erflehe; weiß ich doch voll Zuverſicht, daß ſie mir nicht ſtets gebrichtt oſt noce u6. Dann auch, wann, wie mir es ſcheint; ſelbſt der Hoffnung Troſt verſchwindet, weiß ich doch: Gott iſt mein Freund, der auch da noch Wege findet, wo ſich keiner mir entdeckt, wo der Zukunft Nacht mich ſchreckt.
7. Drum ſei ihm, dem Herrn der Welt, ganz mein Schickſal uberlaſſen Er, der auch den Wurm erhalt, kann und wird mich nicht verlaſ⸗ ſen. Bleib ich nur der Tu⸗ gend treu; ſo ſteht er mir huldreich bei in
Mel. Sollt' ich meinem Gott gelig, wer mit
3/76⏑ ſtillem Herzen vem Allweiſen, der uns liebt, ganz ſein Schickſal ubergibt und auch in den Tiefſten Schmerzen ſeinem Kummer
muthig wehrt, durch Geduld
den Herrn verehrt.—
2. Ach kein Schickſal mei⸗ nes Lebens, ſorgt ich aumd von Jugend aufg nimmt drum einen andern Lauf Sorge quält, und quält ver⸗
gebensz meine Kräfte zehrt
ſie
ſit ab, fützt ins Grab. 0 1 ich na atlike, wog ſeben gab, me zummer druch neine Thränen Gott ſchon gnät 4 Daufbarn und Freuden au ſen nider Han Krret mit zuer faß ich Muh, Gutiſtlles, wa vwilig duld ich, 5. Will me nicht gedeihen ungt wir m denk ich: was ſchien, muß i bereuen. Wel mich gewiß, d
nißlingen ließ. 6. Wenn( reichen Segen Nächſten nir durch Andter Neid in meine
gen! Frenden ich mich fren Alic wird da


