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Vertrauen
Er wird dir Huͤlfe ſenden, wenn du's am mind'ſten glaubſt, und all dein Unglück wenden, wenn du nur treu verbleibſt. 10. Wohl dir und deiner Treue! Sie traͤgt den Sieg davon. Daß dich der Kampf nicht reue, blick hin auf ſei⸗ nen Lohn; ſteh feſt im größ⸗ ten Leide, das dir begegnen kann, bald bricht der Tag der Freude, des ew'gen Frie⸗ dens an.
11. Mach, Herr, ein fröh⸗
lich Ende mit aller unſrer
Noth; ſtärk unſer Herz und ſende uns Troſt bis in den Tod! Laß ſtets uns deiner Pflege und Treu ' empfohlen ſeyn, ſo gehen unſre Wege gewiß zum Himmel ein.
mein hoͤchſter Troſt im Leben! Dem fehlt es nie an Troſt und Licht, der ſich dem Herrn er⸗ geben. Gott iſt ſein Gott; auf ſein Gebot wird's in dem Herzen ſtille. Ihm gnuͤgt des Vaters Wille. 4
2. Wer wollte dir, Herr,
nicht vertraun? Du biſt des
Schwachen Stärke. Die Au⸗ gen, welche auf dich ſchaun, ſehn deine Wunderwerke. Herr, groß von Rath und ſtark von That, mit gnaden⸗ vollen Händen wirſt du dein Werk vollenden.
3. Noch nie hat ſich, wer dich geliebt, verlaſſen ſehen müſſen, du läß't ihn, wann ihn Noth umgibt, Beruhi⸗ gung genießen. men Herz wird frei von
Schmerz; der Sünder eitles
Dichten weißt du, Herr, zu zernichten.—
4. Drum hoff, o Seele, hoff auf Gott ! Der Thoren Troſt verſchwindet, wenn der Gerechte in der Noth Hülf und Errettung findet. Wenn jener fällt, iſt er ein Held; er ſteht, wenn jene zittern, ein Fels in Unge⸗ wittern. 1 5. Wirf nicht die große Hoffnung hin, die dir dein Glaube reichet. Vergebens wird zu Menſchen fliehn, wer von dem Höchſten weichet. Dein Heiland ſtarb, und er erwarb, auf ſeines Todes Hügel, dir deines Glaubens Siegel.
6. Sei unbewegt, wann um dich her ſich Ungewitter ſammeln! Gott hilft, wenn Chriſten freudenleer zu ihm um Gnade ſtammeln. Die Zeit der Qual, der Thrä⸗ nen Zahl zählt er, und deine Schmerzen nimmt er dir von dem Herzen.
7. Herr, du biſt meine Zuverſicht; auf dich hofft meine Seele! Du weißt, was meinem Wohl gebricht, wenn ich mich ſorgend quäle. Wer wollte ſich nicht ganz auf
dich
Des From⸗


