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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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8. Gott, laß verwegne Zuverſicht doch nie mein Herz verführen! Sie ſchafft mir deinen Beifall nicht: ſie laßt mich ihn verlieren. Nur kindlich ſoll ich dir vertraun, nie thöricht, nie vermeſſen; ſoll, um getroſt auf dich zu ſchaun, nie meiner Pflicht vergeſſen.

In eigener Melodie.

les, was dich krankt, der treuen Vaterpflege deß, der den Himmel lenkt. Der Ster⸗ nen, Wolken, Winden bezeich⸗ net ihre Bahn, der wird auch Wege finden, die dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herrn mußt du vertrauen, wenn dir's ſoll wohl ergehn: auf ſein Werk mußt du ſchauen, wenn dein Werk ſoll beſtehn. Er läßt durch Sorg und Grämen und ſelbſtgemachte Pein ſich keine Wohlthat nehmen; ſie muß erbeten ſenny. 3. Dir, Vater voller Gna⸗ de, dir iſt allein bekannt, was gut ſey oder Schade Ge⸗ ſchöpfen deiner Hand: und was du auserſehen zum Be⸗ ſten deiner Welt, das wird und muß geſchehen, ſobald es dir gefallt.

4. An Mitteln und an We⸗ gen fehlt dir's, Allweiſer, nicht. Dein Thun iſt lauter

Segen; dein Gang iſt lauter

2892 Meſiehl du deine / 3 B Wege und Al⸗

Pflichten gegen Gott .

Licht. Wenn du, Herr, dei⸗ nen Kindern ein Glück haſt

zugedacht, ſo kann dein Werk

nichts hindern: du willſt, ſo iſts vollbracht!

5. Und wollten Welt und Teufel dir boshaft wider⸗ ſtehn; o nahre keinen Zwei⸗ fel; dein Glück wird doch be⸗ ſtehn. Was er ſich vorgenom⸗ men, was er vollenden will: aufs herrlichſte wird's kom⸗ men zu dem beſtimmten Ziel.

6. Hoff nur, bedräaͤngte Seele, hoff und ſey unver⸗ zagt, was dich auch immer quale, ein ſchönrer Morgen tagt! Gott läaͤßt nicht von den Seinen, erwarte nur die Zeit: dir wird die Sonne ſcheinen mit neuer Heiterkeit.

7. Auf, auf! Gib deinen Schmerzen und Sorgen gute Nacht! Verbann aus deinem Herzen, was dich ſo trau⸗ rig macht. Du biſt ja nicht Regente, der Alles führen ſoll. Gott ſitzt im Regi⸗

mente, und er führt Alles

wohl. §. Ihn, ihn laß thun und walten: er iſt ein weiſer Fürſt und wird ſich ſo verhal⸗ ten, daß du ihn preiſen wirſt, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rath das

Werk hinausgeführet, das

dich bekümmert hat.

9. Verzög der Troſt auch lange, weil dir es heilſam iſt, ſo werde dir nicht ban⸗ ge, daß deiner Gott vergiß.

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Er wid di 9. wenn dus an Jluuſt ud äl wenden, wenn Rlebſt 10. Wohl d reut Sie tti davon. Daß die licht reue, dlic ren bohr; ſteh zu Lade, das! ann, bald bri derFnude, des! dens in. 1l. Mach, H' ich Ende mit doth; ſtak un 5 uns Tr dod Loß ſe dlegt und 8 ſeyn, ſo gehen gewiß zum Hi

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