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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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ſeine A⸗it ktte Ei für md* vaterlih was ich tem erſehe, ſeil lt, der ehe!

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ſie verſchwunden? Was iſt das Leiden dieſer Zeit? Wie

bald iſts überwunden Hofft

gern. Send fröhlich, ihr Ge⸗ nen Knechten. 46 9un 1 22 iMel. Was mein Gott wil 5SA 1 ertrauen iſt des ein kindliches Vertrauen. Er ſoll, wenns ihm an Gluck gebricht, o Herr, auf dich nur ſchauenz und nie biſt du den Frommen fern: du kannſt ihn nie verſchmaͤhen, du ſegneſt und erretteſt gern; und höreſt auf ſein Flehen.

2. Doch nie darf er voll Zuverſicht die ſtolze Hoffnung wagen, du werdeſt auch dem Thoren nicht, was er be⸗ gehrt, verſagen. Wenn gleich bei aller unſrer Schuld dein Herz noch liebreich denket, ſo wird doch deine Vater⸗ huld von Weisheit nur ge⸗ lenket. 1 6 3. Wie leicht, o Gott, kann deine Macht des Men⸗ ſchen Wunſch erfüllen! Wie leicht, noch eh er es gedacht,

des Herzens Klage ſtillen

Doch dem, der Wunderkraft begehrt und Wunder hofft

zu ſehen, wird nie ſein küh⸗

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ner Wunſch gewährt; er fün⸗ digt durch ſein Flehen aA. Wer deiner Huld ver⸗ ſichert iſt, darf deinen Segen hoffen. IEhm ſteht, weil di ſein Vater biſt, der Himmel immer offen. Doch wer dich nicht als Pater liebt, und auf der Bahn des Lehens nicht dir ſein ganzes Herz ergibt, der ſucht ſein Gluck vergebens. e

5. Ja, wen 1 er auch mit Sicherheit ſich deiner Andacht freuet, und dabei, fern von Sünde heutt nu ma ſein heuchleriſches Herz nur um⸗ mer Hoffnung faſſen; er fühlt bei des Gewiſſens Schmerz ſich endlich doch

Suuſfee. 6. Wie mancher, der noch wirken kann, bleibt muͤßig oder träge, perfolgt mit Blindheit ſeinen Plan, geht ungerechte Wege! Er hofft umſonſt, du werdeſt ihn den Uebeln doch entziehen. Der Thor! Will er ſie ſelbſe nicht fliehn, ſie durfen ihn nicht 7. Du, weiſer Gott, ent⸗ fernſt uns nicht von drohen⸗ den Gefahren, die ohne Nach⸗ theil unſrer Pflicht leicht zu vermeiden waren. MWir ſol⸗ len mit Beſonnenheit auch Rath⸗ und Warnung nutzen; denn nie wird deine Heilig⸗ keit uns auch. beim Leicht: ſinn ſchuͤtzen. 4 S 2 8. Gott,