der Berge Grund und ſtürzt ſie in des Meeres Schlund. Wer kann, wer kann entflie⸗ hen, um dir ſich zu entzie⸗
hen?
3. Wir alle ſind durch dich, ſind Werke deiner Hand; Leib, Seele, Hab und Gut haſt du uns zugewandt. Du lehrſt das menſchliche Ge⸗ ſchlecht, Herr, durch Ver⸗ nunft und Schrift dein Recht; willſt, daß wir deinen Wil⸗ len mit Kindestreu erfuͤl⸗ len. 4. Erleuchte meinen Geiſt mit immer hellerm Licht; be⸗ lebe täglich mehr mein Herz für Recht und Pflicht, damit ich, als dein Unterthan, auf meiner ganzen Lebens⸗ bahn mit Eifer mögeſtreben, gefäͤllig dir zu leben.
5. Laß deine Gegenwart mir immer heilig ſeyn; laß auch im Dunkeln mich dein helles Auge ſcheun. Erinnre mich an meine Pflicht, an deine Macht, an dein Ge⸗ richt bei jedem Reiz zur Suͤnde; daß ich ihn über⸗ winde!
6. Doch gib, daß meine Furcht vor dir nie knechtiſch ſey; befreie mein Gemüth von Zwang und Heuchelei daß ich, was dein Geſetz ge⸗ beut, erfuͤlle ſtets mit Freu⸗ digkeit, aus Ehrfurcht nur und Liebe mich im Gehor⸗ ſam übe.
nicht.
Mel. Wer uur den lieben Gott
360 Vr dir, o Gott, 1 ſich kindlich ſcheuen, iſt unſre allergroͤßte Pflicht. Kein Menſch kann deiner Huld ſich freuen, ſcheut er dein heilig Auge Drum wirk in mir durch deinen Geiſt die Ehr⸗ furcht, die dich kindlich preiſt.
2. In Allem, was ich thu und denke, laß, Herr, das meine Weisheit ſeyn, daß ich mein Herz zur Sorgfalt lenke, vor jeder Sünde mich zu ſcheun. Denn wer noch Luſt zur Sünde hat, der fürch⸗ tet dich nicht in der That.
3. Gib, daß ich ſtets zu Herzen nehme, daß du allge⸗ genwärtig biſt, und das zu thun mich ernſtlich ſchäͤme, was dir, mein Gott, zuwider iſt. Der Beifall einer ganzen Welt hilft dem ja nicht, der dir mißfällt.
4. Laß immer dein Gericht mich ſcheuen, und wirke ſte⸗ ten Ernſt in mir, mein Leben deinem Dienſt zu weihen, daß ich die Gnade nicht verlier', die mich bei mancher Miſ⸗ ſethat, ſo liebreich noch ge⸗ tragen hat.
5. Ja, Vater, laß mit Furcht und Zittern mich ſchaffen meine Seligkeit! Soll nichts mein ewig Glück erſchüttern; ſo laß mich in der Gnadenzeit mit Vorſicht alles Unrecht fliehn; mich nur um deine Gunſt bemühn!
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7. In deiner wil ich wandell ic ſei auch, wo deinen feilgen? deln, entfernt von chelei. Nur wer! dich verehrt, nur Pater, werth. 8. Im deiner
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