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deiner Liebe treibt? Was nützt ein aufgeklärt Ver⸗ ſtändniß, wenn doch das
Herz noch böſe bleibt? Drum
hilf, daß ich der Wahrheit treu, und daß mein Glaube thätig ſei!
7. Laß dein Erkenntniß mir im Leiden die Ouelle wahren Troſtes ſeyn! Laß, wann ſich Leib und Seele ſcheiden, mich deiner noch im Glauben freun! Dort ſeh ich dich im hellen Licht von Angeſicht zu Angeſicht.
b Mel. Schon iſt der Tagvon Gott 7 O Gott, der du 35 mein Schöpfer
biſt, Herr, dem ich angehö⸗
re, dich richtig zu erkennen,
iſt mir ewig Pflicht und Eh⸗ re. Stets heiliger durch dich zu ſeyn, mich deiner immer mehr zu freun, dich immer mehr zu lieben, will ich mich täglich üben.
2. Ich kann ja, Ewiger, ſchon hier durch eifriges Be⸗ ſtreben, wie ſchwach ich bin,
nicch doch zu dir mit meinem
Geiſt erheben. Nur laß mich auf den Unterricht in dei⸗ ner Offenbarung Licht, und, wie in deinen Werken du dich uns zeigeſt, merken!
3. Dann wird mir nicht aus eigner Schuld entgehn, was du mich lehreſt, wie du voll Weisheit, Macht und Huld, nus jeden Tag ernäh⸗
reſt; wie Alles ſchön geord⸗
Erkenntniß Gottes.
net ſich vereinigt, wie ſo vä⸗ terlich du uns auf tauſend Wegen entgegen kommſt mit Segen.
4. Ich ſehe dann, und ſeh erfreut die täglichen Beweiſe von deiner Huld und Freund⸗ lichkeit, zu deinem Ruhm und Preiſe. Zum Licht wird mir die Finſterniß, die dich verbirgt; und wirds gewiß, es ſeien deine Pfade ſtets Herrlichkeit und Gnade.
5. Und welchen Aufſchluß gibt mir nicht vom Ziele mei⸗ nes Lebens dein Wort, das ew'ges Heil verſpricht! Nie merk ich drauf vergebens. Ich lerne dich und deinen Sohn, der Seele Werth, der Tugend Lohn, was wahres Gluͤck zu nennen, daraus ſtets beſſer kennen.
6. So werd ich ſtets er⸗ leuchteter, von Vorurtheilen freier, zum Guten immer williger ſtandhafter und ge⸗ treuer, ein größres Maaß der Weisheit gibt dem, der die Wahrheit ſucht und liebt mehr Troſt in ſeinen Leiden, und ſelbſt im Tode Freuden.
7. Gewährt der Morgen⸗ röthe Licht mir hier ſchon
ſo viel Wonne, wie viel ver⸗
ſchafft mir künftig nicht des vollen Tages Sonne! Dann Vater, wirſt du näher dich mir offenbaren, dann werd' ich, was wir hier dunkel nennen, im höhren Licht er⸗ kennen. 3
8. O
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