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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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2a4 Geſinnung und Verhalten des Chriſten

4. Gib, daß er mir ſtets Hulfe leiſte, und Muth und Krafte mir verleih, daß ich mit kindlich treuem Geiſte dir bis zum Tod ergeben ſei; ſo ſieg ich über Fleiſch und Welt, und thue, was dir wohlgefällt.

5. Doch wann ich je aus Schwachheit fehle, mein Vater, dann verwirf mich nicht! Verbirg nicht der be⸗ drängten Seele, wann ſie dich ſucht, dein Angeſicht; und mache in Bekümmerniß mich deiner Gnad' und Huld ge⸗ wiß! 6. Erquicke mich mit dei⸗ nen Freuden; ſchaff ein ge⸗ troſtes Herz in mir, und ſtärke mich in allen Leiden; ſo halt ich mich, mein Gott, zu dir, bis nach vollbrachter Prüfungszeit der Deinen Erbtheil mich erfreut.

Mel. Freu dich ſehr, o meine S.

3 38Gu ich will mich

ernſtlich prü⸗ fen, ob ich redlich bin vor dir! Du kennſt meines Her⸗ zens Tiefen; ach, entdecke ſie auch mir! Laß mich ſe⸗ hen, ob ich treu dir in mei⸗ nem Wandel ſei: ob ich recht zu thun mich übe, weil ich dich von Herzen liebe!

2. Eitelkeit und Eigenlie⸗ be ſind die Götzen dieſer Welt: aber nie ſind ſie die Triebe, deren Wirkung dir gefällt. Wer das Gute, das

er übt, nicht mit reiner Seele liebt, Richter, dem gibſt du die Krone der Ge⸗ rechten nicht zum Lohne.

3. Die um deiner Liebe Willen wandeln, wie dein Wort gebeut, dieſe, dieſe nur erfüllen das Geſetz der Frömmigkeit. Nicht nur das, was wir gethan, auch die Abſicht ſiehſt du an; dei⸗ ne Liebe ſoll uns dringen; gute Werke zu vollbringen!

4. Wie ein leichter Nebel ſchwinden meine Tugenden vor dir; denn noch trennen Lieblingsſünden mich, o Hei⸗ ligſter, von dir! Deine Liebe trieb mich nicht zur Erfül⸗ lung meiner Pflicht; ich ver⸗ gaß, an dich zu denken, ließ von Eigennutz mich lenken.

5. Oft gehorcht ich dei⸗ nem Rechte nur, daß meine Folgſamkeit mir bei Men⸗ ſchen Ehre brächte und den Ruhm der Frömmigkeit. Wenn ihr Beifall mich er⸗ hob, o wie ſüß war mir dieß Lob! Nur von ihm ließ ich mich treiben, deinen Rech⸗ ten treu zu bleiben.

6. Ach wie könnt' ich dich vergeſſen, wie ſo undank⸗ bar dir ſeyn, deine Liebe nicht ermeſſen, deines Bei⸗ falls mich nicht freun! Mei⸗ nen Lohn hab ich dahin; eit⸗ ler Ruhm ward mein Ge⸗ winn; aber ihn ſollt ich ver⸗ achten, nur nach deinem Beifall trachten.

7. Gott

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