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Lehre! Wohl dir! Doch thuſt du auch, was Gottes Wort
dich lehrt? Nur ſelig iſt
wers thut, nicht, wers blos lieſ't und hört. W 7. Du ſagſt: ich bin ein
verbinden; nehm ich oft Je⸗ ſu Mahl; mich reuen meine Sünden. Doch zeiget ſich bei dir in deinen Werken auch rechtſchaffne Beſſerung nach dieſes Mahls Gebrauch?
8. Nur dann erſt, wenn dein Sinn, wenn alle deine Triebe dem Herrn geheiligt ſind in reiner Kindesliebe, wenn du, wie Criſtus war, ein Freund der Menſchen biſt, gerecht und wahr und mild: dann ſag: ich bin ein Chriſt!
9. Wenn, Gutes auszu⸗ ſtreuen, die Unſchuld zu be⸗ ſchuͤtzen, und ſelbſt dem Feind, ſo viel du immer kannſt, zu nützen, ohn' Ei⸗ gennutz und Stolz, dein Herz ſtets willig iſt, auch wenns Verläugnung gilt; dann ſag: ich bin ein Chriſt
10. Denn, wenn noch Lei⸗ denſchaft dir dein Gemüth regieret, wenn Wolluſt, Ei⸗ telkeit und Schmähſucht dich verführet, wenn Geiz und Haß und Neid noch über dich gebeut: ſo kenneſt du noch nicht die wahre Hei⸗ ligkeit.
11. Sprich nicht: ich bin
ein Chriſt! bis daß dir Herz
im Allgemeinen.
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und Leben von dieſem Ruh⸗ me erſt ein ſichres Zeugniß geben. Der Nam' iſt nicht genug. Ein Chriſt muß ohne Schein, das, was er heißen will, in ſeinem Wandel ſeyn.
12. Ach Gott , gib mir doch Kraft, mich ernſtlich zu befleißen, ein wahrer Chriſt zu ſeyn und nicht blos ſo zu heißen! Denn, wer den Namen hat und nicht die That zugleich, betrügt ſich und gelangt nicht in dein Himmelreich.
Mel. Wer nuur den lieben Gott 20⸗7(Gott , dir gefällt 3 5/ L kein gottlos Weſen; wer böſ' iſt, bleibet nicht vor dir. Drum laß von Sünden mich geneſen, und ſchaff ein reines Herz in mir, ein Herz, das ſich vom Sinn der Welt entfernt und unbefleckt erhält.
2. Laß mich auf die be⸗ gangnen Suünden mit inni⸗ ger Beſchaämung ſehn; durch Chriſtum vor dir Gnade fin⸗ den, und ſtandhaft deine We⸗ ge gehn! Ich will forthin die Suͤnde ſcheun, und deinem Dienſt mein Leben weihn.
3. Du kennſt und lenkeſt die Gedanken! Gib meinem Vorſatz Feſtigkeit; und will mein ſchwaches Herz je wan⸗ ken; ſo hilf der Unentſchloſ⸗ ſenheit. Wie viel vermag ich, Gott, mit dir! Nimm dei⸗ nen Geiſt nur nicht von mir!
Q2 4. Gib


