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und Muth mir ein, dir auch im Leiden treu zu ſeyn!
7. Mein Heiland, der du ſelbſt auf Erden der Leiden Joch getragen haſt! will ich des Lebens müde werden, und fühl ich dieſer Tage Laſt ſo ſtärke mächtig meinen Geiſt, daß er dem Unmuth ſich entreißt.
8. Gib, daß in Hoffnung jener Ruhe, die einſt der Frommen Erbtheil iſt, ich gern des Vaters Willen thue, wie du darin mein Vorbild biſt; ſo lohnt nach dieſer Prüfungszeit mir einſt voll⸗ kommne Seligkeit.
Mel. Zeuch ein zu deinen Thoren
Cch hoff ein ew'ges 279J Leben und 9. ne Seligkeit, die einſt der Herr wird geben dem, der in dieſer Zeit gern ſeinen Willen that, der ſich ſchon hier auf Erden, vollkomme⸗
ner zu werden, mit Ernſt
bemühet hat.
2. Die Tugend lohnt mit Freuden: doch kämpft ſie hier noch oft mit unverdien⸗ ten Leiden; das Glück, das ſie gehofft, umwölkt der Haß der Welt: dort aber wird ſie ſiegen, dort ärntet ſie Ver⸗ gnügen, wo ſie den Preis erhält.
3. Demkaſter folget Schan⸗ de. Zwar geht es oft um⸗ her im glänzenden Gewande, gekroönt mit Ruhm und Ehr';
Unſterblichkeit und Vergeltung.
doch wird den Böſewicht ge⸗ wiß ein Tag mit Schrecken aus ſeinem Taumel wecken: dem Tag entflieht er nicht!
4. Ich hoff ein ew'ges Le⸗ ben! Kann meine Seele hier ſich ſchon zu Gott erheben, wünſcht ſie ſich mit Begier des Daſeyns ſtets zu freun: ſo wird auch unſern Seelen ihr heißer Wunſch nicht feh⸗ len, unſterblich dort zu ſeyn.
5. Dies tröſtet mich in Tagen der Widerwärtigkeit Ich darf nicht troſtlos kla⸗ gen, und kann nun ohne Neid den Nächſten glücklich ſehn. Gott leitet und regie⸗ ret mein Schickſal; wie ers führet, dient mirs zum Wohl⸗ ergehn.
6. Bei Reizungen zu Sün⸗ den gibt dieſe Hoffnung Kraft und Muth, zu überwinden die böſe Leidenſchaft. Iſt auch die Mühe groß, ſo werd ich dennoch ſiegen, und gött⸗ liches Vergnügen iſt nach dem Kampf mein Loos.
7. Wie ruhig kann ich ſter⸗ ben! Ich furchte uicht den Tod. Die Seligkeit zu er⸗ ben, eilt dann mein Geiſt zu Gott, der ihn zum Leben ſchuf. Dort wird von beß⸗ ren Freuden der Tod mich nicht mehr ſcheiden. Wie groß iſt mein Beruf! 8. Laß mich ihm würdig wandeln, o Herr der Ewig⸗ keit! Laß immer recht mich handeln in dieſer Prüfungs⸗ zeit
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2. Was dieſer Zeit, Herrlichkei zu finden? auf Erden deiner Gute ſih engffn ſind wir bei nit Leiden Dort nur i ſeben.
3. Kein ind kein Gr. ſeſt du die deier Kinde ſt on keid
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