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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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wechen durch die Taufe wir dißſes Kind, o Vater dir. Gib ihm Wachsthum

Pnd Gedeihen,laß es ſtets

das Böſe ſcheuen, und be⸗ gluͤcke das Bemühn, es zum Himmel zu erziehn.

Staͤrke küͤnftig ſeinen Gkaens laß ihm den die Welt nicht rauben; nicht den Troſt, daß es ein Chriſt, daß du, Gott, ſein Vater biſt.

4. Laß es ſtets dich froh

bekennen, daß es niemand von dir trennen, niemand

auf der Tugend Bahn Heil

und Ruh' ihm rauben kann. Mel. Wer nur den lieben Goßt ̈c err, der du ſelb 2 20H die Tauf befoh⸗ len, dir, deſſen Treu' un⸗

wandelbar, dir ſei auch die⸗ ſes Kind empfohlen! Wir

bringen es dir flehend dar:

o ſegne es, Herr Jeſu Chriſt,

de du der Taufe Stifter biſt! Mel. Liebſter Jeſu!. 22 1(4) err, wir ſte⸗ hen hier vor dir: laß dies Kind auf un⸗

ſern Armen dir gefallen, bit⸗ ten wir, und erzeuge dein Er⸗

wir ſind

barmen, laß es hier be⸗

Himmels Erbe werden!

(Nach der Taufe.) Mel Kommt, kommt, den

b b 2216 Gewt zum

me, iſt dieſes Kind, dir, Gott,

geweiht. Erzieh es dir zum Ruhme, zur Tugend und zur

Heiligung.

155

Seligkeit. Gib, daß es dei⸗ ner Liebe ſich immer dankbar freu, und durch des Geiſtes Triebe dir ſtets gehorſam ſei; daß fröhlich es dem Lohne der Treu' entgegen geh, und vor des Mittlers Throͤne ſich einſt verherrlicht ſeh i⸗

Mel. Wer nur den liehen Gott 222 Srch bin getauft A. auf deinen Na⸗

men, Gott Vater, Sohn und heilger Geiſt! Ich bin Bezaͤhlt zu deinem Saamen , zum Volk, das dir geheiligt heißt. O welch ein Glück ward dadurch mein Laß, Herr, mich deſſen würdig ſeyn!

2. Du haſt mich fuͤrt dein Kind erklaret, mein Vater, und ein ſelig Theil haſt du, Gohn Gottes, mir gewähret an dem von dir erworbnen

Heil! Du willſt, mein Leben Gott zu weihn, Geiſt Gottes ſelbſt mein Beiſtand ſen.

3. Die Liebe iſt nicht zu ermeſſen, die du, mein Gott, mir zugewandt. O. laß mich nie die Pflicht verge en, da⸗

zu ich ſelbſt anich dir ver⸗ band, als du in deinen Bund mich nahmſt, und mir mit gluͤckt auf Erden, dort des

Heil entgegen kamſt! 176

Du biſt getreiz auf deier Seite bleibt dieſer Bund ſtets feſtt ſtehn. Ja

ſelbſt, wann ich ihn über⸗

ſchreite, kaßt. du dein Vater⸗ therz mich ſehn. Du⸗

Du wegeſt mein Gewiſſen an ünd lenkſt mich auf die rechte Bahn.

5.1