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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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wird uns gewiß bedecken. Der Herr, der ſtarke Gott, haͤlt uͤber ſein Gebot, gibt uns Geduld in Noth, und Kraft und Muth im Tod. Was kann uns denn er⸗ ſchrecken?

Mel. Gott des Himmels und 218 Heie iſts in deinem Reiche, Koͤnig der erlöſten Schaar! Jede Sinnenluſt entweiche; dennoch beutſt du Wonne dar, Wonne, die den Geiſt er⸗ höht, und dem Strom der Zeit entgeht.

2. Was ſind Rang und eit⸗ le Schatze? Was ſind Kro⸗ nen dieſer Welt? Freunde deiner Reichsgeſetze ſind einſt Engeln zugeſellt. Edel han⸗ deln, iſt ihr Ruhm, deine

Huld ihr Eigenthum.

3. Hier iſt Weisheit, hier iſt Tugend, wo dein großer Geiſt regiert, wo das Alter wo die Jugend ſich mit dei⸗ nem Sinne ziert. Selbſt der Sunder preißt ſein Gluck, 3 eilet er zu dir zurück.

4. Ja,, du herrſcheſt nicht

mit Strenge; mnur von Liebe rwallt dein Herz und du lockſt

der Menſchen Menge nur

8 hinweg von

Angſt und Schmerz.

Selig wer dir

ſeine Zeit, feinr⸗ rai⸗ ſein

dees en anefele,

1

Werke und Wohlthaten Gottes.

all dein Lohn. Jeder, jeder, der dich ehrt, iſt Und bleibt dir ewig werth.

6. Drohn dir gleſch die Freyler alle, rüſtet ſich der Spötter Heer; ach, ſie na⸗ hen ſich dem Falle, und dann toben ſie nicht mehr Ewig wird dein Reich beſtehn; Wahrheit kann nicht inter⸗ gehn.

7. Reiche dieſer Welt ver⸗ ſchwanden, Kronen ſanken in den Staub; aber ſeit dein Reich entſtandenward es nie der Zeiten Raub. Jetzt noch blickt dein Unterthan hochentzuͤckt zu dir hinan.

8. In den fernſten Him⸗ melsſtrichen glänzt, o Herr, dein mildes Licht. Thoren nur, die von dir wichen, ſehen ſeine Strahlen nicht; doch der Weiſe bleibt dir treu und du machſt ihn groß und frei.

9. Mehre ſelbſt die Zahl der Weiſen! Herr, erweitre dein Gebiet, und laß einſt auch den dich preiſen, der noch blind vor Götzen kniet!

Zeig uns Allen nach der Zeit deines Neiches Herrlichkeit

Heilige Taufe. (Vor der Taufe.)

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7. et, immer ſeine Huld erneuet,

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